Neale (Neale Donald Walsh) spricht über Deine Ziele…

Ziele sind interessant. Sie können uns den Weg zeigen, oder sie können sich uns in den Weg stellen, abhängig davon, wie wir sie einsetzen.

Über Jahre hinweg wurde um das „Ziel-Setzen“ als der Pfad zur höheren Vollendung geworben. Persönliche Planer wurden erarbeitet, und in den 80-ern sah man Leute von Macht, wie sie sie mit sich herumtrugen, wohin sie auch gingen. Das waren dicke, tagebuch-ähnliche Bücher, oft in Leder gebunden, mit kleinen Reiter-Schildchen für ‚Alles Menschliche Denken’, für ‚Gelegentliche Beobachtungen’ oder für ‚Aktivitäten’. Das Budgetieren von Zeit war ein anderes Werkzeug, um den Optimalen Output und die Maximale Effektivität zu erzeugen.

Wenige Jahre später wurden die Personal Computer noch persönlicher, noch kleiner und kleiner, und schließlich passten sie in das Handinnere. Die Großen Fetten Leder-Bücher verschwanden wieder so schnell, wie sie die Szene betreten hatten, und sie wurden durch Palm Pilots, Handheld PC’s, Blackberry, Bluetooths und Huckleberrys ersetzt. (Das Letztere habe ich gerade erfunden, für den Fall, dass du nun rauseilst, um nach ihnen Ausschau zu halten!)

Heute ist das Ziel-Setzen und Tages-Planen allgegenwärtig wie immer. Wir sind eine zielorientierte Kultur, insbesondere, das nehme ich wahr, im Westen. Doch sehe ich Leute, die sich die lebensbedeutendste Frage stellen: Was versuche ich zu erreichen?

Individuell wie auch kollektiv scheinen wir die Sicht auf das Ziel verloren zu haben – sofern wir die Sicht darauf je hatten.

Deswegen wohl sind unsere Leben Geschichten andauernden Kampfes.

Gespräche mit Gott sagt uns, die Schwierigkeit liegt im Kern unseres Denkens. Die Meisten von uns, so äußert es, haben keine Vorstellung davon, wieso sie hier sind (mit einem Körper, auf der Erde, das meine ich), und Jene von uns, die eine Vorstellung davon haben, haben eine ungenaue Vorstellung. Von der Basis sind wir weit weg. Wir sind schwer im Irrtum.

Du liebe Zeit, wir wissen nicht einmal, wer wir sind. Das letzte (und abschließende) Buch in der GmG-Dialog-Reihe – ‚ZUHAUSE IN GOTT – Über das Leben nach dem Tode’ – stellt dies kurz und bündig dar: Jedes Problem im Leben resultiert aus einem Fall irriger Identität.

Sofern du einmal verstehst, wer du bist, wird das „Weswegen“ deines Hierseins klarer, leichter zu verstehen und aufregender willkommen geheißen. Doch einige Menschen stellen dann an die Stelle des Inneren Friedens, den dieses Wissen uns absichtsvoll bringen sollte, einen Sinn für äußere Dringlichkeit, eine Dringlichkeit, die Dinge getan zu bekommen, oder den Raum zu heilen, oder die Welt zu verändern, oder das Ziel zur Manifestierung zu bringen, oder die persönliche Realität umzugestalten. Oder was immer wir auf unserer Tagesordnung stehen haben, um unser Gewahrsein unserer wahren Identität zu demonstrieren und um allen Weiteren zu helfen, das ihre zu demonstrieren. Die Ironie dabei ist, eben diese Dringlichkeit, unsere Identität festzusetzen, stößt uns noch weiter weg von ihr.

Was also nun mit Ziele-Setzen und mit Tages-Planung?

Nun, sie haben ihren Ort, solange wir das wirkliche Ziel und den besten Nutzen eines Tages begreifen.

Bei „das wirkliche Ziel“ spreche ich hier von dem Ziel der Seele, nicht von dem Ziel des Geistes oder vom Ziel des Körpers. Ich bin mir sehr darüber im Klaren geworden, dass sie sehr verschieden sind. Im Tiefen verschieden. Ich bin mir sehr darüber im Klaren, dass sich unser ganzes Leben über Nacht änderte, sobald wir uns in den Schlüsselmomenten jedes Tages in ein Gewahrsein Des Zieles der Seele bewegen würden.

Und wir können das.

Es ist etwas, was wir tun können.

Halte einfach ein. Was immer du tust in diesem Schlüsselmoment, halte einfach ein. Höre auf.

Nun frage dich selbst: Wieso tue ich dies? Was versuche ich zu erreichen? Wieso habe ich mir diese Erfahrung gebracht? Was erschaffe ich hier?

Die letzte Frage ist die wichtigste.

Was erschaffe ich hier?

In die Sprache der Seele übersetzt lautet diese Frage: Wer bin ich, und wer wähle ich nun zu sein?

Wiewohl, diese Fragen sind in den Schlüsselmomenten unseres Tages nicht zu beantworten, sofern du nicht weißt, was die „Schlüsselmomente“ sind. Zunächst einmal - es gilt, sie wahrzunehmen, sie zu erkennen.

Diese Schlüsselmomente deines Tages sind die Momente, in denen du fühlst, du verlierest den Frieden, du entfernest dich von der Freude, du fallest in Verwirrung, du heißest den Stress willkommen. Du weißt, wann diese Momente sind. Du kannst sie nicht verfehlen. 

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Quelle/Zugesandt von: Gespräche mit Gott (Neale Doanld Walsh), Wochenbulletin #217


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