Neue Heimat

Die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten beflügelt Spekulationen um außerirdisches Leben. Doch selbst wenn es dort Aliens gäbe - ein Raumschiff dorthin bräuchte 600.000 Jahre.



Der bewohnbare Teil des Universums ist soeben ein Stückchen größer geworden. Ein internationales Astronomenteam der Europäischen Südsternwarte Eso hat in 20 Lichtjahren Entfernung einen Planeten im Sternbild Waage entdeckt, welcher der Erde in vieler Hinsicht ähnelt. Er ist zwar fünfmal so schwer wie der Heimatplanet der Menschheit, aber immer noch einer der kleinsten unter den bislang rund 200 außerhalb des Sonnensystems bekannten "Exoplaneten".

Als Zentralgestirn dient ihm ein Roter Zwergstern namens Gliese 581. Dieser ist zwar deutlich kühler als die Sonne, aber weil der nun entdeckte Planet auf einer Bahn kreist, die 14-mal enger ist als der Abstand zwischen Erde und Sonne, vermuten seine Entdecker, dass die Oberflächentemperatur zwischen Null und 40 Grad Celsius liegt. Die Durchschnittstemperatur auf der Erde beträgt 15 Grad.

Noch ist völlig unklar, ob es auf dem Himmelskörper einen einzigen Tropfen Wasser gibt. Doch schon sprießen die Spekulationen um die Frage, ob es dort Leben gibt, womöglich sogar Intelligenz. Und falls nicht: Wie viele solcher Planetensysteme gibt es noch im All? Gemessen an den vielen Sternen: Muss es nicht irgendwo weitere Zivilisationen geben?

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Quelle/Zugesandt von: http://www.sueddeutsche.de/ - Patrick Illinger


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