Mentaltraining

Brigitte Rockenbauer - "Nicht woher der Wind weht ist entscheidend, sondern wie Du die Segel setzt."


Die Idee

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren in Indien. Da stand mitten im Urwald ein großer Tempel aus purem Gold. Seine Innenwände waren mit 1000 Spiegeln ausgekleidet, sodass jeder, der in diesen Tempel trat, sich tausendfach wiedersah.

Da geschah es einmal, dass ein Hund sich dahin verirrte.
Er freute sich über seine Entdeckung und glaubte, nun ein reicher Hund zu sein.
Er ging hinein in den Tempel der 1000 Spiegel. Aber da sah er sich 1000 anderen Hunden gegenüber. Er wurde furchtbar wütend, weil ihm andere zuvorgekommen waren.
Er fing an zu bellen. Jedoch die 1000 anderen Hunde bellten gleichermaßen zurück, waren es doch seine Spiegelbilder.

Da steigerte sich sein Zorn noch mehr, aber der seiner Gegenüber auch.
Seine Wut wurde schließlich so groß, dass sie sein ganzes Denken und Fühlen vereinnahmte.
Er verbrachte den Rest seines Lebens mit dem Kampf, seine Spiegelbilder zu unterwerfen.

Es vergingen viele Jahre. Da geschah es wieder einmal, dass ein Hund zum Tempel der 1000 Spiegel kam.
Auch er freute sich über seine Entdeckung. Auch er ging hinein, und auch er sah sich 1000 Hunden gegenüber.
Aber er freute sich, dass er in der Einsamkeit Gesellschaft gefunden hatte und wedelte mit dem Schwanz.

Da wedelten die 1000 Hunde zurück.
Er freute sich, dass die anderen sich freuten, und die Freude wollte kein Ende finden. Deshalb ging er öfter dahin, um sich gemeinsam mit anderen zu freuen.

Was man ausstrahlt kehrt tausendfach zurück.


Das Konzept

Die Summe negativer Gedanken, bewirkt negative Lebensumstände. Die Summe positiver Gedanken, bewirkt positive Lebensumstände.

Das ist das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Diesem Gesetz können wir nicht entkommen.
Was wir allerdings tun können, ist lernen, bewusst zu denken.

Wenn wir jedoch nur mehr die positiven, angenehmen Seiten des Lebens betrachten und das Schwierige ausblenden, wird das auch nicht funktionieren. Wir würden unsere produktive Seite ignorieren:
Diejenige, die unangenehm und oft schmerzhaft ist - wir wollen uns ja nur selten freiwillig ändern. Positives Denken heißt also in diesem Fall nicht, sich vom Schwierigen abzuwenden, sondern das Produktive, Nützliche im sogenannten Negativen zu erkennen.

Das nächste Gesetz ist jenes, das besagt, dass alles, was sich nicht in Harmonie befindet, wieder versucht zurück ins Gleichgewicht zu kommen. Da es immer wieder Situationen gibt, mit denen wir nicht umgehen können, versuchen wir vor diesen zu flüchten.
Das ändert aber nichts daran, dass wir sie trotzdem wie magisch anziehen, denn wir brauchen sie, um uns selbst ausgleichen zu können, um uns weiterentwickeln zu können.

Das bedeutet aber, dass alles, was auf uns zukommt, eigentlich positiv ist: Die angenehmen Situationen genießen wir - die unangenehmen bringen uns weiter. Dadurch finden wir das Gleichgewicht.
Je ausgeglichener wir sind, desto mehr werden wir von den Menschen in unserer Umwelt respektiert und auch akzeptiert werden.

Es ist vollkommen gleich,
wo Du in diesem Augenblick stehst,
entscheidend ist nur wohin Du ab jetzt gehst.



Quelle/Zugesandt von: http://www.segelsetzen.at/


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