Der Wille Gottes - Weswegen wir die Reise fortsetzen

  • Der Wille Gottes – Weswegen wir die Reise fortsetzen
  • Die GmG-Nachhaltigkeits-Serie – von Scott McGuire
  • Botschaft von Marion
  • Fragen und Kommentare von GmG-Lesern – „Würdest du bitte etwas klären, worüber ich durcheinander bin? Es geht um das Zehnten-Geben. Als ich in einer fundamentalistischen Kirche war, gab ich über Jahre den Zehnten, ich weiß also, worüber ich rede. Im vergangenen Jahr gab ich fast zehn Prozent meines Gesamteinkommens ab, das meiste davon an Quellen spirituellen Wachstums. Ich habe so viele unterschiedliche Dinge gelesen, die mit der Auffassung einhergingen, dem Universum wenigstens zehn Prozent zurückzugeben, doch scheint kein Konsens darüber zu existieren, an wen es zu richten ist.“


DER WILLE GOTTES
- Weswegen wir die Reise fortsetzen -

Ich sagte letzte Woche an der Stelle, dass der Körper, der Geist und der Spirit alle zusammen all die Daten des Universums innehalten. Ja, sie sind alle Daten des Universums, in eine Örtlichkeit komprimiert.

Diese Erklärung hat weitreichende Implikationen. Sie meint, dass es nichts gibt, was du wissen musst, nichts, was du zu tun hast, und nichts, was du zu sein hast, außer genau, was du EbenJetzt weißt, tust und bist.

Sie meint, dass du in eben der Weise, wie du in diesem Augenblick bist, vollkommen bist. Sie meint, dass deine lange Reise zur Vollkommenheit vorüber ist – und dass sie sogar nie notwendig war.

Die Vorstellung, dass du irgendwie unvollkommen seist, war eine Fiktion, eine Täuschung deiner kulturellen Erzählung, ein Gebräu deiner Religionen, die dich glauben machen wollten, du seist die unvollkommene Schöpfung eines Vollkommenen Schöpfers.

Diese Vorstellung – der Gedanke deiner eigenen Perfektion – ist theologisch revolutionär. Er beseitigt den Bedarf, überhaupt etwas zu tun, um dich des Himmels würdig zu erweisen, um dich darauf vorzubereiten, mit Gott wiedervereint zu werden, oder um dich zu einem Ort höheren Bewusstseins zu erheben, innerhalb dessen Nirwana und Glückseligkeit erfahren werden.

Diese Vorstellung – der Gedanke deiner eigenen Vollkommenheit – ist in seinen Implikationen alarmierend und bildet die Basis und das Fundament für eine neue Art von Spiritualität. Eine Spiritualität, die nicht in der Sünde sondern in der Feier geboren wurde, nicht in der Erlösung sondern in der Wiedererschaffung, nicht in dem Bedarf nach Errettung sondern in der Einladung zum vollen Ausdruck und Erfahren von Wer Du Wirklich Bist.

Das Leben, so wie wir es auf Erden gelebt haben, war, das stellt sich heraus, ein Fall fehlverstandener Identität. Wir haben unser Wahres Selbst zugunsten einer Erzählung über uns verleugnet, einer Erzählung über wer wir sind, die all die einschneidenden Daten auslässt und sie durch eine äußerst fiktive Zusammenstellung unserer Beziehung mit Allem Was Ist ersetzt.

All die großen Meister haben versucht, uns dies durch alle Zeitalter des Menschen hindurch zu sagen. Buddha sagte, alles, was zu tun sei, bestehe darin, unsere reichlich erfundenen Geschichten bei der Zusammenschau unseres Verhältnisses zu Allem Was Ist fallen zu lassen. Moses lud uns dazu ein, in neuer Weise zu leben, sich über die Gesetzlosigkeit und über den Hedonismus unserer primitiven menschlichen Kultur zu erheben und als Götter zu leben. Jesus zeigte uns, wie das aussah, er öffnete sodann das Tor für uns, um die gleiche Erfahrung zu erlangen. Tue es einfach, wie er es tat, sagte er. Folge einfach seinem Beispiel, drängte er darauf. Er strich heraus, dass es in den Büchern des Alten Testaments gestanden habe: „Ihr seid Götter.“

Ja, jeder spirituelle Lehrer von Anbeginn der Zeit an hat eine offene Einladung zu seinem Thema erhoben, einen Schritt fort von unseren primitiven Verhaltensweisen zu nehmen und überzugehen zu dem Ausdruck unserer eigenen Göttlichkeit, sie als unsere wahre Identität und als die Manifestation der Letztlichen Wirklichkeit zu proklamieren. Darin besteht die wesentliche Lehre Mohammeds, der verkündete, der jihad sei der Krieg im Inwendigen, sei das innere Ringen, die wütende Schlacht inwendig in allen Menschenwesen, die auf einer recht tiefen Ebene intuitiv wissen, dass sie mehr als das sind, mehr als bloß menschlich, mehr als primitive Barbaren, und befähigt zu einem Verhalten, das sich auf die Ebene des Göttlichen gehoben hat.

Doch haben wir bestimmt und beschlossen, Kinder eines Minderen Gottes zu werden. Indem wir die Botschaften unserer heiligsten Lehrer verwinden und verdrehen, fehlverstehen und entstellen, haben wir uns selbst davon überzeugt, wir seien in Sünde geboren, und unser Job bestehe darin, zur Heiligkeit zurückzukehren, unseren Weg zum Wertsein zu durchmessen, nach dem gnädigen und mitfühlenden Vergeben eines liebevollen Vaters zu trachten, indem wir Seinen Willen verrichten, und, unsere Verlangen in Seinen Zweck für uns zu sublimieren.

Nun kommt ein heiliger Dialog namens Gespräche mit Gott daher, der kühn darlegt: „Gottes Wille für dich ist dein Wille für dich.“ Nun kommt eine Neue Spiritualität daher, die sachte, aber klar, die Göttlichkeit der Menschheit verkündet, und die erklärt, dass der wahre Zweck des Lebens darin besteht, dass die Menschheit dies begreift und ihre Wahre Identität erfährt.

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Quelle/Zugesandt von: 'Gespräche mit Gott' - Der Wille Gottes - Weswegen wir die Reise fortsetzen (GmG Bull. #252)


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