Wirtschaft und Finanzen in der neuen Energie

Es ist unglaublich viel in Bewegung gekommen in der Gesellschaft. Es mag sich auf den verschiedenen Kontinenten in unterschiedlicher Art und Weise ausdrücken, aber eins ist sicher: der Systemwandel ist nicht mehr aufzuhalten.

Ich besuchte vor einigen Tagen eine Buchpräsentation mit Lesung und Interview. Der Autor war Peer Steinbrück, der ehemalige Finanzminister. Der Titel seines Buches lautete: Unterm Strich. Er beschäftigt sich darin mit der Finanzkrise und ihren Weiterungen zur Wirtschafts-, Fiskal- und Staatskrise. Steinbrück lieferte eine sehr gekonnte Vorstellung. Er bestätigte nachdrücklich, dass ein Wandel unumgänglich sei, und gab sich große Mühe, Sachlichkeit, Kompetenz, Bürgernähe und Volksbeteiligung zu postulieren.
Dabei galt allerdings unterschwellig seine größte Sorge dem Systemerhalt (Zinssystem, Staatsapparat, Parteien), denn die eigentlichen Ursachen der Krise, nämlich das Zinseszins-System und der erbarmungslose Raubbau mit sämtlichen Ressourcen spielten dabei keine wirkliche Rolle. Ganz zu schweigen von den spirituellen Hintergründen, zu denen ich natürlich keinerlei Stellungnahme erwartet hatte.
Für ihn ging es um neue (bereits vorhandene, aber falsch eingesetzte) Führerpersönlichkeiten, die einen Wandel zum Besseren einleiten würden, sowie allerlei strukturelle Kosmetik.

Uns allen dürfte klar sein, dass das alte System keine Antworten auf diese Themen mehr hat. Sie müssen aus uns selbst erwachsen. Die Vielfalt, die sich uns dabei bereits präsentiert, ist erstaunlich. Das reicht von Tauschringen, Regionalwährungen über einen Aufruf zur friedlichen BankenRevolution bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Voraussetzung für all das ist aber unsere eigenen Wandlung.
Sind wir wirklich bereit für den Reichtum und die segensreichen Veränderungen, die wir uns erhoffen? Haben wir die Reichtums- und Armutskonzepte in uns wahrhaft erlöst? Sind wir wirklich bereit, bedingungslos zu teilen, also auch dem faulen Nachbarn sein Grundeinkommen zu gönnen oder dem fernen Millionär? Oder uns selbst Faulheit zuzugestehen. Jeder möge sich selbst prüfen, ob er sich nach seinem augenblicklichen (inneren und äusseren) Vermögen in jeder Hinsicht frei verströmt, mit-teilt, oder ob es Grenzen, Einschränkungen, Bedingungen gibt.
Damit meine ich vor allem Begrenzungen, die aus dualen Spielen herrühren. Sich aus diesen herauszuhalten und sie bei anderen furchtlos zu akzeptieren, ist völlig angemessen und sinnvoll.

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Quelle/Zugesandt von: Licita



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