Grossangriff der Bakterien ist Mode


Die Wissenschaft hat jetzt zum Generalangriff gegen Bakterien geblasen.


Man hat festgestellt, dass "grauenhafte" Bakterien-Heere uns in der eigenen Küche angreifen.


Stellen Sie sich das mal vor! Wir sind schon lange im Krieg und wissen es nicht einmal! Diese Marktlücke lässt sich die Wissenschaft natürlich nicht entgehen.


In den USA (wo denn sonst) hat es angefangen und wurde nach gigantischem "Erfolg" nach Europa gebracht. Jetzt werden hunderte Produkte angeboten und auch verkauft, die angeblich "antibakteriell" sein sollen. In amerikanischen Haushalten verwendet man jetzt sogar Desinfektionssalbe, die bisher nur in Spitälern verwendet wurde. Man sieht, das Geschäft blüht. Ein gutes Marketing, und die Menschen kaufen aus lauter Angst alles, was man anbietet. Und die Marketingstrategen sprechen immer noch davon, daß der Kunde nur das kauft, was er will.


Ein typisches Beispiel, dass Marketing den Markt schafft und nicht umgekehrt!

Wie hat man das erreicht? Sehr raffiniert!

Man hat den wissenschaftlichen Spezialisten Professor Charles Gerba angeheuert, der angeblich schon 400 Arbeiten zu diesem Thema veröffentlicht hat. (Man muss mal sehen, womit sich einige Wissenschaftler die Zeit totschlagen.) Im Fernsehen hat man mittels ultraviolettem Licht und, man höre und staune, mit einem speziellem Pulver diese Bakterien-Heere gezeigt. Mich wundert nur, dass niemand an diesem Pulver gezweifelt hat. Die raffinierten Bakterien könnten, rein zufällig natürlich, auch in diesem Pulver gewesen sein.

Dann sagte der Professor mit ernster Miene: "Die Ablageflächen bilden den Ankunftsort der Bakterien. Von dort gelangen sie in Schwämme und Tücher und vermehren sich über Nacht milliardenfach."

Man könnte wirklich das Grauen kriegen, wenn man bedenkt, daß diese Bakterien unsere Ablageflächen als Ankunftsterminal benützen. Na ja, Geschäft ist halt nun mal Geschäft. Da heiligt der Zweck die Mittel. Aber hören wir uns diese Gruselgeschichte weiter an: "10 Prozent der Küchenutensilien, die wir zu Forschungszwecken untersucht haben, waren von Salmonellen infiziert."

Der Mensch kann sich unter Bakterien nicht viel vorstellen. Damit diese Werbung auch so richtig unter die Haut fährt, holt man noch "Salmonellen" aus der Trickkiste. Die Natur ist ja wirklich eine Katastrophe. Alles und alle sind verseucht und niemand hilft uns.

Aber da, ein Lichtblick! Die Kavallerie der chemischen Industrie rückt laut trompetend mit ihren "antibakterischen" Mitteln an und - macht damit ein Riesengeschäft. Das Tolle ist, man kriegt diese Mittel in jedem Supermarkt. Je mehr Produkte auf dem Markt sind, um so mehr Berichte werden über diese "bösen" Bakterien veröffentlicht. Die angeblichen Wissenschaftler, die solche Berichte unterschreiben, müssen ein Vermögen verdienen.


"Je reicher und sauberer eine Gesellschaft wird, desto verzweifelter sucht sie nach ihrem Schmutz." - Hanna Rosin

Mittlerweile gibt es sogar einen "Bakterienführer". Man muss ja schliesslich wissen, wo sie sind und mit welchem Mittel welche Bakterien umgebracht werden können. Wir gehen also mit erhobenen Haupt in die Gegenoffensive. Dank der Wissenschaft haben wir nun Waffen, um uns zu wehren.


Es ist aber so, dass wir all diese Bakterien brauchen.

Unser Immunsystem muss solchen bakteriellen Angriffen ausgesetzt werden, damit es Erfahrung sammeln kann. Diese Erfahrungen und der fast tägliche Angriff der Bakterien macht uns gegen diese zum grössten Teil immun. Ganz klar kommt es auf die Anzahl dieser Bakterien an.

Nehmen wir einmal an, dass bei uns zu Hause fast alles steril ist und wir diese "Wundermittel" verwenden. Wir gehen nun irgendwo auf Besuch. Dort wird aber, man glaube es kaum, nur "normal" geputzt. Jetzt kommt es zu einem Angriff der Bakterien gegen unser Immunsystem, das aber auf solche Angriffe überhaupt weder vorbereitet und auch nicht gewöhnt ist. Dieser Angriff kann in diesem Falle verheerende Wirkungen haben. Wir sind krank und die Mediziner haben wieder einmal Arbeit! Wie man sieht, eine Hand wäscht die andere.


Bitte springen Sie nicht auf diesen "antibakteriellen" Zug auf, es könnte "tödlich" sein. Putzen Sie so wie sie es gewohnt sind, es reicht vollkommen.

Geschäftemachen mit unserer Angst ist um einiges schlimmer, ja sogar verheerender, als die Bakterien selbst. Lassen sie sich auch weiterhin die Akten oder Werkzeuge von jemandem geben der erkältet ist. Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken, mit einer sehr guten Abwehr.


Einen Artikel aus der "Raum und Zeit" muss ich einfach noch zitieren.

Er zeigt, dass die Pharmaindustrie sich nicht einmal scheut, sich mit fremden Federn zu schmücken:

"Armer Paracelsus

Aus Basel, der Stadt mit den meisten Chemiekonzernen der Welt, kommt die Kunde, dass man Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, jetzt rehabilitiert habe. Die Stadt hatte 1528 einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Er war einer der Höhepunkte in der Verfolgung von Paracelsus und seinen Lehren durch die Stadt Basel. Vor allem die Schulmedizin hasste und fürchtete ihn wie die Pest."

Man könnte meinen dieser Artikel bezieht sich auf Dr. Hamer, der ja auch verfolgt und mit Haftbefehl abgeführt wurde. So ergeht es jedem, der gegen diese Pharmamultis ist. Es überrascht einen nur, dass dies vor 500 Jahren gleich war wie heute. Alles was diesen Multis nicht in den Kram passt, wird vehement bekämpft. Doch lesen wir weiter in diesem Artikel.

"Nun wurde also in einem feierlichen Akt, an dem unter anderen der schweizerische Finanzminister Otto Stich teilnahm, der Haftbefehl des Großen Rates der Stadt aus dem Jahre 1528 aufgehoben. Eine Show, die genauso lächerlich war wie die kürzlich erfolgte Anerkennung der wissenschaftlichen Erkenntnisse Galileos durch den Papst. Ausserdem eine völlig sinnlose Handlung, denn mit dem Tod des Gesuchten wird jeder Haftbefehl einfach hinfällig."


Man sieht auch hier, dass alles miteinander zusammenhängt und die Bruderschaften alle gleich arbeiten. Gleichgültig ob in Politik, Wissenschaft oder Religion.

Weiter im Text:

"Frage, warum geben sich Honoratioren der Stadt Basel und des Bundesstaates Schweiz der öffentlichen Lächerlichkeit preis? Erraten, Basel ist die Stadt, in der die meisten Chemie- und damit Pharma-Konzerne hausen. Normalerweise erfährt man von diesen Konzernen nur, wenn die Fische im Rhein sterben, oder wenn die Luft mal wieder atemberaubend verpestet ist. Da bietet ein armer, toter Paracelsus, der sich nicht mehr wehren kann, eine willkommene Abwechslung. Was niemand bisher wusste und wohl auch Paracelsus selbst nicht ahnte: Er führte die chemotherapeutischen Methoden in die Medizin ein! Und da - so die wesentlichen Aussagen zur späten Rehabilitation - sich die Stadt Basel zum Humanismus (daher die Zwangsfluorisierung des Trinkwassers der Stadt) und zu den Erfolgen der chemischen und pharmazeutischen Industrie bekenne, müsse man auch zu Paracelsus stehen."


Es wird immer besser: man nehme einen "verhassten", toten Gegner. Dreht ihm die Worte im Mund um und stelle ihn in sein eigenes Lager.

So was kann nur jemand machen, der sich irgendwie rechtfertigen muss. Aber genau weiss, dass er Unrecht ist. Aber lesen wir die Worte von Ehlers weiter:

"Nun ist es also heraus: Paracelsus als PR-Gag der Chemoindustrie. Dieser ist nichts zu blöd, um ihr anhaftendes Image einer ständigen Bedrohung für Mensch und Natur ein wenig zu verwischen. Noch ist diese Industrie so mächtig, dass sie Politiker aus Stadt und Bund zu einem solchen Kasperl-Theater missbrauchen kann. Die Unverschämtheit der PR-Strategen der Basler Chemiekonzerne versucht Paracelsus für sich zu vereinnahmen, obwohl zwischen dem Wirken Paracelsus und dem der Chemiekonzerne Welten liegt. Einen Mann, der unter anderem Gifte der Natur zu Heilmitteln verwendete (die Dosis macht die Arznei) als Chemotherapeut zu diffamieren, ist unglaublich."


Es ist für mich nicht überraschend, dass diese Pharmamultis versuchen ihren angeschlagenen Ruf mit toten Gegnern aufzubessern.

"Hier wird wieder einmal mit den berühmten Halbwahrheiten experimentiert. Selbstverständlich lösen auch Naturheilmittel im Körper chemische Reaktionen aus. Sie sind aber in ihrer Wirkstoffkomplexität (allein die Ringelblume hat 200 Wirkstoffe) überhaupt nicht mit den monokausal wirkenden chemischen Mitteln der Pharmaindustrie zu vergleichen. Die Pharmaindustrie greift aus dem vernetzten Naturprozess, der sich im Körper abspielt, einen Wirkungsmechanismus heraus. Entwickelt dafür ein Mittelchen auf rein chemisch-synthetischer Basis und schert sich einen feuchten Schmutz darum, welche Nebenwirkungen ihr Mittelchen sonst im Körper hat."


Verdient werden damit aber viele Millionen. Dafür lohnt es sich, dass wir vergiftet werden oder auch noch sterben.

Nur um diesen skrupellosen Millionenscheflern eine gesicherte Existenz zu bieten. Das Volk wird abhängig und somit noch mehr manipulierbar.

"In den letzten zehn Jahren hat die Pharmaindustrie (leider mit Erfolg) in Deutschland dafür gesorgt, dass ein grosser Teil der Naturheilmittel, deren Wirkungsweisen wir unter anderem den Erkenntnissen von Paracelsus verdanken, vom Markt verschwunden ist. Kriterien für das Ausmerzen: Nur ein bis höchstens drei Wirkkomponenten pro Medikament seien sinnvoll. Ärztefunktionäre und Bundesgesundheitsamt halfen der Pharmaindustrie dabei nach Kräften. Nun soll Paracelsus, der nicht nur die Komplexität der Wirkstoffe in den Naturheilmitteln kannte, der erste Chemotherapeut gewesen sein? Paracelsus, der auch wusste, wie Naturheilmittel wann bei wem wirken? Paracelsus, der vor allem wusste, wie man diese Arzneien herstellte? Dieser Mann also, der als Biophysiker - wie man heute sagen würde - genauso fit war wie als Naturarzt, soll der erste Chemotherapeut gewesen sein? Da lacht das ganze Mittelalter einschliesslich der Neuzeit!"


Die Pharmaindustrie mischt sich in etwas ein, von dem sie gar keine Ahnung hat.

Das wäre etwa, wie wenn ich mich in die Raumfahrt der NASA einmischen würde. Und ehrlich gesagt, davon habe ich überhaupt keine Ahnung. Über Funktionäre kann ich als Ex-Berufssportler ein Liedchen singen. Sportfunktionäre haben vom Sport überhaupt keine Ahnung. Sie stellen sich nur neben einen, wenn man eine Medaille bekommt, wenn nicht, sieht man sie nirgends. Warum sollten also diese Ärztefunktionäre besser sein?

"Paracelsus als erster Chemotherapeut, das ist so gut wie Martin Luther als erster Nationalsozialist. Immerhin hat er die Bibel ins Deutsche übersetzt und war sozial eingestellt. Vielleicht entdecken die Neonazis Luther zur Imageaufbesserung. Oder wie wär’s mit Wilhelm Tell als erstem, der Lebensmittel aus politischen Gründen vernichtete? Hier könnte die EU-Agrarbehörde auf ein bekanntes und beliebtes historisches Vorbild zurückgreifen.
Kurz: Hier soll mal wieder Geschichtsklitterung in der übelsten Form betrieben werden.

Ich kann ja verstehen, dass die chemische Industrie - deren Tage bald gezählt sein müssen - nach jedem Strohhalm greift, wenn wir alle halbwegs überleben wollen. Ich kann auch den Druck ermessen, unter dem die PR-Leute eben dieser Industrie stehen. Aber mit Gewalt aus einer Giftküche ein Biotop machen zu wollen, das muss schiefgehen.

Merke: du kannst einen Hintern schminken wie du willst, es wird kein richtiges Gesicht daraus (Kurt Tucholsky)."


Wie im Vorwort beschrieben gibt es immer mehr Menschen, die zu diesen Themen nicht mehr schweigen können und ihre Meinung öffentlich sagen.

Dieser Trend wird immer stärker. Das wissen diese Bruderschaften und bekämpfen uns bis aufs Messer. Ich bin aber überzeugt, dass wir gewinnen werden, wenn es auch Opfer geben wird.


Hier ein kleiner Einblick in die Philosophie von Paracelsus:

"Wir müssen unseren Erfahrungsbereich erweitern. Wir müssen wissen, dass die Welt und alles, was wir in ihrem Umkreis sehen und greifen können, nur die Hälfte des Kosmos ausmacht. Was wir von ihr nicht sehen, ist nämlich der unseren gleich in Gewicht und Mass, in Wesen und Eigenschaft. Darum gibt es auch noch eine andere Hälfte des Menschen, in der diese unsichtbare Welt wirkt. Wenn wir nun von beiden Welten wissen, verstehen wir, dass erst die beiden Hälften den ganzen Menschen ausmachen. Sind sie doch gleichsam wie zwei Menschen vereint in einem Leibe." - Paracelsus


Wie will man jemanden Heilen, wenn man keine Philosophie hat?

Die Pharmaindustrie hat nur eine. Die ist Angst zu machen! Mit dieser Philosophie aber kann man nur Schaden bei den Menschen anrichten. Aber weit und breit ist keine Heilung zu sehen. Es ist halt leider so, dass einige Krankheiten unheilbar sein müssen, um sich das Geschäft zu sichern. Wenn man aber zu wenig verdient, dann schaft man sich halt noch einige Unheilbare dazu.


Author: Hans Rapold
Bild: https://pixabay.com/
Publiziert: 19. Dezember 2016

 

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