Die Scheinwelt oder auch Matrix genannt

Dass Denken in unserer Zeit sehr wichtig ist, werde ich noch aufzeigen. Zuerst möchte ich ihnen einen kleinen Einblick in unsere (Schein-)Welt geben.


Ich möchte mit einem Zitat von Alfred North Whitehead beginnen: "Die 'dumme Frage' ist der erste Anklang einer vollkommenen neuen Entwicklung."

Oder wie Mahatma Gandhi es sagte: "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

Eines möchte ich gleich zu Beginn dieses Artikels klar stellen:

Ich schreibe nicht um sie zu überzeugen. Ebenfalls nicht, weil ich meine, dass ich die Wahrheit besitze. Ich möchte sie nur zum denken anregen.

Auch ist mir klar, dass mich einige belächeln werden, aber ich stimme da mit Albert Camus über ein, der sagte: "Die meisten grossen Taten, die meisten grossen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang."

Man hat den amerikanischen Dramatiker Edward Albee ("Wer hat Angst vor Virginia Woolfe?") mal gefragt, welche Wirkung er sich von seinen Theaterstücken erhoffe. Die Antwort schockiert in ihrem Sarkasmus: "Ich möchte die Zuschauer derart packen und betroffen machen, dass sie nach der Aufführung vor das nächste Auto taumeln."

Keine Angst, dies ist nicht meine Absicht. Dieser Artikel ist kein Drama. Ich möchte sie durch meine Gedanken, durch meine Ansichten und durch meine Sicht der Dinge einfach zum Denken anregen. Und natürlich auch ein bisschen aufregen. Denn nur wer durch Nachdenken zum Neudenken kommt, kann umdenken. Danach anderen helfen, durch das Vorbild, dies ebenfalls zu tun.

Mein Artikel ist kein Oberseminar, das auf den harmoniesüchtigen Samtpfoten des Zeitgeistes daherkommt. Es geht mir um provokante Gedankenanstösse. Keine trockene wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein Aufruf in die Verantwortung.

Dass Denken in unserer Zeit sehr wichtig ist, werde ich noch aufzeigen. Zuerst möchte ich ihnen einen kleinen Einblick in diese (Schein-)Welt geben.

Was ist eigentlich diese Scheinwelt? Für mich ist sie die Gehirnwäsche.

Ein kleines Detail am Anfang:

Wieviel musste ein Bürger im Mittelalter an Steuern bezahlen? 10%, also der Zehnte, wie man es damals nannte. Wie viel zahlt der Bürger heute? Mindestens 67%!

Was meinen sie, hätten die Bürger im Mittelalter mit einem König gemacht, der 67% ihrer Ernte verlangt hätte? Sie hätten ihnen aufgehängt oder den Kopf abgeschlagen. Doch heute, nach 60 jähriger neuzeitlicher Gehirnwäsche, ist der Bürger bereit ohne aufzumucken über die Hälfte seiner Einnahmen, dem Staat zu schenken.

Jetzt kommt aber noch das Beste: der Staat macht auch noch Schulden und zwar so viel, dass es unmöglich ist, diesen Betrag jemals zurückzuzahlen. Die Schulden tragen aber nicht die, die sie aufgenommen haben. Nein, diese Schulden tragen die Bürger!

Ich habe noch gelernt, dass man mit dem Geld wirtschaften und keine Schulden haben soll. Aber was für ein Beispiel geben Politiker? Oder ist die Geschichte vom gewinnbringenden Schuldenberg Tatsache? In unserem Leben geht es nur um Geld. Wo man im Leben hinsieht, Geld und Besitz spielen immer die wichtigste Rolle. Nur Babies, Gefangene und Heilige brauchen kein Geld. Die Eltern sorgen für das Baby. Der Staatsterror versorgt die Gefangenen. Und der Heilige lässt sich vom Universum alles besorgen.

Wir sind aber keines der Dreien und müssen in diesem System überleben. Das geht im Moment nur mit Geld. Wir tauschen bedruckte Zettelchen und billige runde Scheibchen aus. Wer viele bedruckte Zettelchen hat ist reich. Wer keine hat ist ein armer Hund. Das nennen wir "Zivilisation".

Jeder, absolut jeder hat das Recht zu verkaufen was er will. 

 Auch die Dunkelmächte haben das Recht, das Sklaventum als Freiheit zu verkaufen. Sie müssen nur Käufer finden.

Fast (angeblich) 8 Milliarden Menschen kaufen mit Freuden das Sklaventum, nur um dabei zu sein, um nicht abseits zu stehen und als Sonderlinge zu gelten. Sie bezahlen dafür ein Leben lang - Steuern, Abgaben usw. - um Sklave zu sein. Sie meinen der Kaufzwang sei Freiheit. sie rennen mit weit überteuerten Markenartikeln herum und sind noch stolz darauf.


Haben sie sich schon mal überlegt in welchem Zeitalter wir leben?

Wir haben heute immer noch Kreuzzüge (siehe Afghanistan, Irak, Palästina usw.), ebenso Piraten. Die Mächtigen überfallen arme Länder und nennen es "Befreiung". Man möge die Menschen vor solchen "Befreiern" schützen. Piraten verstecken, trotz GPS und Satellitenüberwachung, ein Tanker mit einer ungefähren Länge von 380m, einer Breite von 68m, im offenen Meer und niemand findet dieses Schiff. Danach werden vom Besitzer einige Millionen locker gemacht und Schwupps, taucht das Schiff wieder auf. Es gibt halt auch auf dem Meer noch Wunder.

Menschen sterben nach wie vor an Hunger und schlechter Trinkwasserqualität. Und das in der heutigen Zeit. Wir sollten meinen, dass die Länder sich gegenseitig helfen, damit niemand zu schaden kommt. Doch das sind halt Wunschträume eines dummen Menschen wie ich. Diese Welt könnte alle fast 8 Milliarden Menschen ohne weiteres ernähren. Aber niemand fragt sich warum es nicht so ist.


Die Ängste der Menschheit waren noch nie so gross wie heute.

Wir haben Angst unser Haus oder Hof zu verlieren. Wenn wir die jährliche Miete (Grundstücksteuer) nicht bezahlen, verlieren wir alles. Wenn der Staat eine Strasse oder Strassenbahn durch mein Haus bauen will, das natürlich nur zum Besten des Volkes ist, verlieren wir ebenfalls alles.

Dies ist um dem Volk zu zeigen, wer die Macht hat, und dass uns überhaupt nichts gehört.

Wir haben Angst unsere Kinder in die Schule zu schicken, da man ja nicht weiss, ob es wieder nach Hause kommt. Oder ob es auf dem Schulweg verschwindet und nach einiger Zeit Tod aufgefunden wird. Oder ein allein arbeitender Amokläufer besucht die Schule und bringt einige Schüler um.

Wir haben Angst vor Terroristen, die alles in die Luft jagen, was ihnen in die Quere kommt. Diese Angst nützt man aus, um uns besser zu kontrollieren. Kameras in allen Städten und Strassen. Die erniedrigenden Durchsuchungen auf Flugplätzen, da wir ja keine Fluggäste mehr sind. Wir gelten als potenzielle Terroristen, die überwacht werden müssen. Der Fluggast wird durchleuchtet. Nicht nur er, auch sein Bankkonto, seine Kreditkarte, seine Einkäufe, seine Einnahmen usw.

Der gläserne Bürger ist heute Realität.

Dies alles hat am 11.9.2001 in New York angefangen. Hat sich am 11.3.2004 in Madrid vorgesetzt. Wenn ich mir überlege, dass zwischen dem 11.9.2001 und dem 11.3.2004 genau 911 Tage vergangen sind, kommt man ins grübeln. Natürlich kommen auch die Attentate der neuen Zeit dazu. Man könnte meinen, dass der Wahnsinn berechenbar geworden ist. Und dann kam die "Vergeltung nach der Vergeltung", die wiederum eine Vergeltung hervorbrachte, die wieder Vergeltet werden musste usw.

Herbert Moser schrieb in seinem Buch "Esoterik knallhart":
"Bestenfalls sind Politiker unreif und verkalkt.
In der Regel aber sind sie pubertierend und senil.
Washington, Moskau, Berlin, Zürich ...
bestätigen diese politische Tatsache stündlich."

Wir haben Angst vor den Illuminaten, Freimaurern, Bruderschaften, die diese Welt beherrschen. Diese Gedanken werden aber als Verschwörungstheorie abgetan. Nur die Verschwörung mache nicht ich, ich decke sie nur auf. Aber dies ist ein Thema, das einen anderen Artikel benötigen würde.

Wir haben Angst krank zu werden. Spitäler sind zum Bersten voll und machen grosse Gewinne. Gewinne mit kranken und leidenden Menschen. Die Frage die immer wieder auftaucht: in welchem Zeitalter leben wir? Es werden Krankheiten erfunden (Vogelgrippe, Schweinegrippe usw). Menschen kriegen Panik und rennen zum Arzt. Der verschreibt Medikamente. Aber diese Medikamente haben schlimmere Nebeneffekte als die Krankheiten an Symptomen haben. Es gibt heutzutage keine gesunden Menschen mehr. "Sie sind nicht gesund, sie nur schlecht diagnostiziert!" könnte man dieses krankmachende System umschreiben.

Herbert Moser schrieb in seinem Buch:
"Kann an Leib und Seele ein grausameres Verbrechen begangen werden als durch die Schulmedizin?"

Die Medizin ist der Politik, dem Militär und den Religionen durchaus ebenbürtig. Die Schulmedizin schlägt ein wie ein Vorschlaghammer. Doch Dein Körper ist wie ein Klavier. Je mehr Schulmediziner praktizieren umso kränker wird die Bevölkerung.


Das Schlimmste aber, wir haben unsere Werte verloren.

In einem seiner letzten Interview antwortete Roman Herzog auf die Frage, "Was ist das Schlimmste unserer Gesellschaft?" Herzog: "Der Verlust der Werte". "Wo liegt die Ursache?" Herzog: "Immer mehr Eltern geben ihren Erziehungsauftrag an die Schule ab."
Das heisst, auch an die Ausbildner, Meister, Pfaffen, Politiker, Ärzte usw. Die sollen richten was wir nicht schaffen wollen oder können.

Bis vor ein paar Jahren konnte ein Familienmitglied seine Familie ernähren. Der Partner blieb zu Hause und vollzog den Erziehungsauftrag. Heute sieht die Sache ganz anders aus. Um eine Familie zu ernähren müssen mindestens zwei Familienmitglieder arbeiten. Wie kann man so noch seinen Erziehungsauftrag erfüllen? Dies wurde von den Regierenden weltweit manipuliert, damit die Erziehung zu kurz kommt und die Gehirnwäsche besser greift. Es gibt ja für die heutigen Politiker nichts Schlimmeres als ein Volk das denkt und sich Gedanken über sein Land macht.

Den Kindern wird an der Schule auch nichts mehr gelehrt. Es wird ihnen nur noch der Weg aufgezeigt, wie sie am leichtesten durch die Prüfungen kommen. Denken ist nicht mehr erlaubt. Wo bleibt da noch "Non scholae, sed vitae discimus" (Wir lernen fürs Leben, nicht für die Schule)?

Oder wie J.H. Pestalozzi sagte: "Erziehung ist Vorbild und Liebe".
Denken sie selbst darüber nach.


In unserer heutigen Gesellschaft wird das Kind geistig und seelisch vergewaltigt.

Ein Kind darf keine Menschlichkeit mehr besitzen. Wo kämen wir da auch hin. Es muss immer bemüht sein, den Erwachsenen zu kopieren, damit es bald ebenfalls nur funktioniert. Das Kind wird zu einem gehorsamen, anständigen und schmeichlerischen Bürger erzogen. Aalglatt und gefügsam soll es werden. Es wird ihm auf allen Ebenen das Sklavendasein eingehämmert. Warum dürfen wir nicht einfach als Mensch durchs Leben gehen?

Alexandre Dumas schrieb in seinem "Grafen von Monte Christo":

"Lernen ist nicht wissen. Es gibt Gelehrte, und es gibt Weise; das Gedächtnis schafft die einen, die Philosophie die anderen. Die Philosophie lernt sich nicht, sie ist die Durchdringung des Wissens, das sich ein Genie angeeignet hat."

Wir kommen nun zum letzten Beispiel, den Religionen.

Gläubige werden durch Angst an die Religionen gebunden.
  • Angst vor der Hölle.
  • Angst vor der Strafe Gottes.
  • Angst vor der Apokalypse, usw.
In unserer christlichen Religion wird uns aufgezeigt, wenn man sich gegen das System auflehnt und die Wahrheit predigt, wird man gekreuzigt. Oder man muss in diesem Leben viel leiden, damit man in den Himmel kommt. Also immer schön dem Pfarrer glauben und genau das tun was er sagt. Sonst kommt das System mit dem Kreuz und den Nägeln.

Es gibt drei Religionen die sich auf dasselbe Buch (altes Testament) berufen. Die Christen, der Islam und die Juden. Sie glauben an ein Buch, in dem es nur so wimmelt von Völkervernichtungen, Abschlachtungen, Morden und eines rächenden Gottes, der alles vernichtet wenn man ihm nicht gehorcht. Man muss diesem strafenden Gott Opfer bringen, damit man ihn beruhigen kann. Er verlangt sogar von einem Gläubigen den erstgeborenen und erquickt sich an dem Leiden und dem Gehorsam des Menschen. Was für ein Gott ist das?

Es gibt auch eine Ursünde für alle Menschen. Was kann ich dafür, dass zwei Idioten im Paradies von einer verbotenen Frucht gegessen haben? Oder anders gefragt, was ist das für ein Gott, der im Paradies einen Baum hinstellt, dessen Früchte nicht gegessen werden dürfen? Was für einem sadistischen Gott huldigen wir? Nach dem Rausschmiss aus dem Paradies bekamen diese zwei Unfolgsamen 2 Knaben. Einer brachte den anderen um und ging davon. Er nahm sich eine Frau und gründete eine Familie. Die Frage ist nun, wenn Adam und Eva die ersten und einzigen Menschen auf diesem Planeten waren, wie konnte der Sohn sich eine Frau nehmen? Immer diese unbequemen Fragen.

Bedenkt man, dass Moses mit seinem Stamm 40 Jahre brauchte, um ins Heilige Land zu kommen, kommt einem das Grauen. Von Ägypten bis ins sogenannte Heilige Land, sind es ca. 460 Km. Das sind also 460 Km in 40 Jahren. Das sind 11.5 Km pro Jahr, 958 Meter im Monat und 31,9 m am Tag, 3,9 m in der Stunde, wenn sie 8 Stunden am Tag gegangen sind. Ein Erwählter Gottes, hat Gottes Wort erhalten und brauchte für 460 Km 40 Jahre. Man könnte meinen Gott sei Amerikaner, die haben auch keine Ahnung von Geographie. Ich bin überzeugt, dass andere Völker diese Strecke in 46 Tagen geschafft hätten.

Einige Jahre später wurde ein Mensch geopfert, um die begangenen und zukünftigen Sünden der Menschheit zu tilgen. Hat sich seit 2.000 Jahren die Welt verbessert? Wohl kaum, eher verschlechtert. Man sieht schon da, wie die Scheinwelt mit Kritikern umgeht.

In den Religionen ist alles Sünde, was die Freiheit und selbstständiges Denken betrifft. Man muss immer gefasst sein, dass der rächende Gott uns für unser Tun straft. Man darf nur soweit denken, wie es die Religion erlaubt. Geht man einen Schritt weiter, ist man schon in der Sünde und ist sich seiner Strafe sicher.

Damals brachte der Staat die Kritiker noch selbst um. Heute ist es ein allein arbeitender Attentäter, oder der Fallschirm geht nicht auf. Man hat einen tödlichen Autounfall, oder noch besser, man hat sich selbst in der Badewanne ersäuft.

Jetzt kommt mir auch noch in den Sinn, dass ich selbst in der Todsünde lebe. Ich bin nur zivil verheiratet und nicht in der Kirche. Mann ... was mich nach meinem Tod alles erwartet, will ich mir lieber gar nicht vorstellen. Als Kritiker des Systems und Wahrheitssucher habe ich die Frechheit mir Gedanken über Gott und die Welt zu machen. Und in diesem Moment versuche ich auch noch Menschen zum Denken anzuregen.

Der persönliche Gott, der der Religionen, ist der Ausdruck der Illusion, Ausdruck der Illusion von Trennung. Im Gegenzug erklären die Religionen, die Trennung könne überwunden werden durch Opfer. Durch Blutopfer und den Glauben daran, dass dieses notwendig sei, um unsere Schandtaten verzeihen zu können. Genau das Gegenteil ist der Fall. Opfer stärken die Illusion der Trennung.

Wie geisteskrank müsste ein Gott sein, der von seinen Geschöpfen verlangt, dass sie an IHN glauben, und – da sie ihn selbst nicht sehen und hören können – das glauben müssen, was angeblich Erwählte ihnen über IHN, Gott, mitteilen.

Aus einer frohen Botschaft wurde eine Drohung eines Geisteskranken gemacht.

Nach einem chinesischen Sprichwort kann eine Person, der auf der Strasse gesagt wird, sie sei betrunken, lachen. Sagt ihr eine zweite Person, sie sei betrunken, sollte sie darüber nachdenken. Sagt eine dritte Person ihr aber dasselbe, sollte sie nach Hause gehen und ihren Rausch ausschlafen.

Im Buddhismus haben wir das Karma, das, wenn man ein bisschen logisch denkt niemals abbezahlt werden kann. Es häuft sich ja immer wieder an, genau das gleiche Schema wie Staatsschulden. Man muss in diesem Leben viel leiden, - genau so wie im christlichen Glauben - damit man im nächsten Leben ein Besseres haben kann.

Andere Religionen und Sekten funktionieren im gleichen Schema.

Als die Menschen immer mehr den Religionen fern blieben, hat man die Esoterikwelle ins Leben gerufen. Alles ist gut wie es ist. Alles ist schön. Positives Denken führt zur Erlösung. Diese esoterische Tieffliegerei hat schon gegriffen. In dieser Tieffliegerei lassen sich verschiedene Meister feiern, und die Schüler dürfen ihre Verantwortung in der Gardarobe des Ashrams abgeben. Sie hören auf zu denken und antworten mit den Worten ihres Meisters. Ich nenne diese Menschen Zombies, denn sie leben nicht mehr. Sie funktionieren nur noch. Ich muss aber erklären, dass "Esoterik" "mein Inneres" bedeutet und "Exoterik" "mein Äusseres". Also sind diese esoterischen Tiefflieger alle samt Exoteriker. Sie leben in der Matrix.

Es ist doch schon interessant, wie alle Kategorien von Menschen aufgefangen und zu funktionierenden Zombies umgewandelt werden.

Meinen Sie nicht auch, dass es Zeit ist aufzuwachen?

Zusammengefasst können wir sagen, dass die Menschheit die Verantwortung für ihr Leben den Politikern, das ihrer Gesundheit den Ärzten und das ihrer Seele den Pfaffen, Gurus oder dem Meister übertragen.

Was aber, wenn wir die Verantwortung über diesen Planeten und dieser verblödeten Menschheit mittragen? Dass es unsere Pflicht ist, aufzuwachen, um Anderen als Beispiel zu dienen.

"Wie wenig wissen wir, was wir sind; Wie viel weniger aber noch, was wir sein könnten." [Byron]

Ich habe keine Lösung für dieses Disaster. Ich habe nur einige Gedanken, die ich ihnen gerne mitteilen möchte, die wiederum vielleicht mit ihren Gedanken zusammen zur Lösung führen könnten. Es gibt keinen Leitfaden oder Gebrauchsanweisung, um an die Wahrheit zu kommen. Es gibt nur den individuellen Weg.

Was sagte Goethe: "Was nützt denn schon der Stein des Weisen, wenn dem Stein der Weise fehlt?"

Wenn Sie Ihr eigens Leben genauer betrachten, leben wir nicht, sondern wir werden gelebt. Kindheit, Erziehung, Schule, Beruf, Freunde, Gesellschaft, Wissenschaft, Politik, rote, schwarze, braune und grüne und gelbe Weltanschauungen. Freizeitangebote, Konsumzwänge und vieles mehr zwingen uns in ein passives von aussen bestimmtes Gelebt-werden. Man macht es halt so, andere machen es doch auch. Und das war schon immer so. Man erwartet es von mir und, und, und ...

Eigentlich sind wir nicht wir, sondern wir sind ein Produkt äusserer Einflüsse. Ein Produkt der Gesellschaft angepasst, brauchbar, ein wertvolles Individuum  unserer Gesellschaft. Ein mehr oder weniger wichtiger Faktor zur Erhaltung und Steigerung des Bruttosozialproduktes. Gesundheit, Wohlstand, Ansehen und Besitz, alles gut versichert, damit, wenn etwas passiert, nichts passieren kann. Das ist ist unser Ziel. Dann sind wir sind zufrieden und glücklich.

Versetzen wir uns gedanklich hundert oder tausend Jahren zurück. Nein, eigentlich reichen bereits hundert Jahre.

Es hiess die Sklaverei sei abgeschafft - schon lange. Es war sicher ein langer Kampf für alle, die sich engagiert haben.

Wurde sie wirklich abgeschafft? Oder hat sie sich nur verändert? Ist durch die Industrialisierung nicht lediglich eine veränderte Form der Sklaverei geschaffen worden? Lebt der Arbeiter in der Fabrik, der Angestellte im Büro, die Verkäuferin im Einzelhandel, nicht auch von acht bis siebzehn Uhr und von Montag bis Freitag in einer sklavischen Welt mit dem Ziel Feierabend und Wochenende? Es sind doch nur ein paar Stunden abends, am Wochenende, und die paar Tage Urlaub eigentlich wirklich freies Leben. Die restliche Zeit wird von wenigen, sogenannten Kapitalisten, diktiert und wer nicht mitmacht, kann gehen!

Viel Angst und viele Schuldgefühle hindern uns daran an den Punkt des Bewusstseins zu gehen, die Wahrheit über uns selbst und das Wissen der Welt im Innern zu erkennen. Die Wahrheit macht frei. Wer die Wahrheit über sein eigenes Gefängnis entdeckt und aufdeckt, fällt in die Freiheit. Das Ego ist die Umkehr des wahren selbst. In dem Augenblick, in dem das Ego stirbt, erwacht das wahre Selbst.

Die einzige Rettung aus dem Zugriff der Matrix ist endlich aufzuwachen.

Aufhören den unwichtigen Sachen nachzujagen, die man uns als wichtig verkaufen will. Was nützt mir ein Armani-Anzug mit Krawatte und ein teueres Auto bei der Wahrheitssuche? Man darf ja schon ohne Markenkleider nicht mehr auf die Strasse, ohne bemitleidend belächelt zu werden.

"Wenn du dir verstandesmässig über diese Sache klar geworden bist, dann tu, was immer dir gefühlsmässig richtig erscheint. Das Böse tritt als eine sekundäre Wirklichkeit auf, nachdem du dich auf eine tiefe Schwingungsebene zurückgezogen hast. Das Verführerische des Bösen besteht ganz genau darin, daß es uns dazu verleitet, den Versuch zu machen, es zu eliminieren." [Thaddeus Golas]

Unser Lohn, unser Gehalt, unser Einkommen wird durch Konsumzwänge wieder in den Geldkreislauf zurückgeführt. Er muss gezahlt werden, weil sonst das System nicht funktioniert.

Produzent und Konsument, Angebote und Nachfrage und Geld als Tauschmittel. Das eine trägt das andere. Eines kann ohne das andere nicht funktionieren. Übrig bleibt nur bei denen etwas, welche als sogenannte Kapitalisten das Spiel spielen. Strategien, Marketing und Beeinflussung durch Werbung einsetzen, die Menschen als Konsumenten bei der Stange halten und wie Schachfiguren über ihr Brett ziehen.

Wie lebe ich? Wie leben wir? Eigentlich genauso wie wir aus Sicht dieser wenigen, die alles in der Hand haben, leben sollen. Die gesamten gesellschaftlichen Zielsetzungen und Denkweise sind darauf aufgebaut. Es gibt kein Entrinnen. Wir werden gelebt. Selbst in unserer sogenannten Freizeit handeln wir nach Vorgaben dieser Schachspieler und entscheiden uns für eines der Freizeitangebote der Freizeitindustrie.

Schon wieder Industrie. Hat sie denn wirklich alles unter Kontrolle? --- "Nein", werden Sie sagen. "Ich kann doch frei entscheiden." Doch egal wie Sie sich entscheiden, irgendwie landen Sie doch wieder bei ihr. Nennen Sie es, wie Sie es wollen oder nennen Sie es moderne Sklaverei. Der Name spielt keine Rolle. Das Spiel funktioniert, ob Sie es wollen oder nicht. Die, welche ich in diesem System Schachspieler nenne, haben zwei Instrumente erfunden, die unfehlbar sicherstellen, dass es funktioniert. Es wird immer funktionieren.


Beeinflussung durch Werbung und Sucht.

Ich meine nicht nur Alkohol-, Tabletten- und Heroinabhängige. Nein, ich meine Kaufsucht, Geltungssucht, Eifersucht, Habsucht, Fresssucht, Fernsehsucht, Internet- und Computerspielesucht, Geldsucht, Vergnügungssucht und viele andere, welche durch Werbung immer schön genährt werden. Die Schachspieler der Industrie erfinden immer neue Produkte, die sie psychologisch hervorragend präsentieren. Sie sprechen in uns einen Punkt an: das Bedürfnis. Es lässt uns keine Ruhe, bis wir es befriedigen können, und diese Befriedigung muss schnell erfolgen. Wer als erster etwas hat, noch bevor es der Nachbar hat, fühlt sich gut und regt vor allem ungewollt, als Werbeträger zur Bedürfnisentstehung bei seinen Mitmenschen bei.

Da unsere Bedürfnisse, vor allem in den letzten hundert Jahren und hauptsächlich durch die Industrialisierung ins Unermessliche gewachsen sind, ist auch unsere Bereitschaft bzw. unser Lebensinhalt, das notwendige Kleingeld zur Bedürfnisbefriedigung zu erarbeiten ins nahezu Unermessliche gestiegen.

Die Arbeit, der Beruf, der Arbeitsplatz, der Job scheint das wichtigste in unserem Leben geworden zu sein. Ohne Arbeit kein Geld und ohne Geld keine Bedürfnisbefriedigung. Wären unsere Bedürfnisse doch nur halb so hoch ...

Ich glaube, aus dieser Schiene kommen wir so einfach nicht heraus.

Vielleicht gar nicht, vielleicht sind wir nur noch Konsumzombies. Konsument als Lebensziel, damit das System funktioniert, damit das Bruttosozialprodukt steigt. Nein, wir sind keine freien Menschen. Wir können unser Leben nur sehr schwer frei bestimmen, weil wir uns immer wieder Zwängen der Gesellschaft und Meinungen anderer unterwerfen. Und wer nicht mitmacht? ...

Der Sklave von früher wurde geschlagen, bekam nichts zu essen oder wurde einfach verkauft. Nein, diese Sklaverei haben wir abgeschafft. Das passt nicht in diese feine Industriegesellschaft.

Wer heute nicht mitmacht, wird arbeitslos, Sozialhilfe-Empfänger, Alkoholiker, Drogensüchtiger, Tablettenabhängiger, Neurotiker, Angstpatient oder wird als Querolant oder Rebell ins Abseits gestellt.

Wir sind nicht frei, wir leben nicht frei. Wir werden gelebt. Neben den grossen Instrumenten Beeinflussung, Bedürfnisbefriedigung und Sucht gibt es ein ganz bedenkliches Instrument der Beeinflussung, die Angst. Erkunden Sie doch einmal, wer vor hundert Jahren wogegen versichert war. Im Zuge der Industrialisierung hat man parallel zur Bedürfnisweckung, eine Form der Bedürfnissicherung durch Versicherungen aufgebaut. Diese versichern uns, dass unsere befriedigten Bedürfnisse nicht verloren gehen.

Da wir an dem, durch unsere Bedürfnisse, Erworbenen hängen und vieles in unserem Leben und Denken einen so hohen Stellenwert hat, dass wir es auf gar keinen Fall verlieren wollen, oder zumindest die Versicherung haben wollen, es sofort ersetzen zu können, gibt uns die Versicherung diese Versicherung und schürt die Angst Liebgewonnenes zu verlieren ... mit Angst.

Ich glaube, wir können uns kaum vorstellen, wie lukrativ das Geschäft mit der Angst ist. Ich wage zu behaupten, es ist eines der lukrativsten überhaupt, welches im Zuge der Industrialisierung erfunden wurde.

Erst werden die Bedürfnisse geweckt, uns mit allen möglichen und unmöglichen Produkten unseren Lebensraum auszustatten. Wenn wir all diese notwendigen oder auch nicht notwendigen Dinge lieb gewonnen haben, wird uns Angst gemacht, sie könnten uns - wie auch immer - verloren gehen.

Parallel dazu wird uns suggeriert, wir könnten ohne diese Dinge nicht leben. Die Angst sie zu verlieren und nicht ersetzen zu können wird geschürt. Mit teurem Geld wird uns eine Versicherung angeboten, das verlorene Instrument der Bedürfnisbefriedigung sofort zu ersetzen oder auch nicht, wenn im Kleingedruckten ... , aber das kennen Sie ja.

Wie lebe ich? Wie leben wir? Haben wir uns nicht ganz schön verkauft?

Verkauft an die Industrie, verkauft an materiellen Dinge, verkauft an die Dunkelmächte oder Schachspieler, wie ich und andere sie nenne. Sind wir überhaupt freie Menschen? Oder ist die Spanne unserer Freiheit nicht kleiner als wir denken und eigentlich jederzeit durch die Schachspieler steuerbar?

Vergessen wir die Mode nicht. Unzählige Multimillionäre sind Ihnen dankbar, dass Ihnen die Kleider, welche Ihnen gestern noch gefielen, heute nicht mehr gefallen. So etwas könnte auch als Gehirnwäsche bezeichnet weren. Wenn die Farbkombination grün-blau jahrelang als unmöglich galt und sie plötzlich hochmodern ist.

Es gibt sicherlich unzählige Beispiele, wie wir von wenigen Schachspielern gesteuert werden und dadurch immer unfreier werden. Aber diese Unfreiheit oder moderne Sklaverei macht uns krank. Aus dem ständigen Kampf um die Befriedigung der, uns aufgedrängten, Bedürfnisse entsteht nicht nur eine unbeschreibliche Unzufriedenheit, Hektik, Unruhe und Stress, sondern auch Krankheit.

Wir glauben, dass wir tatsächlich all die Bedürfnisse haben, die uns als scheinbar notwendig aufgeschwatzt werden. So wird immer schön darauf geachtet, dass das Angebot bzw. das Bedürfnis nach Bedürfnisbefriedigung grösser ist, als die Möglichkeit der Realisierung. Wir weren ständig in einer künstlich erzeugten Unzufriedenheit gehalten, wodurch die unterschiedlichsten Krankheiten entstehen.


Kein Problem. Wenn wir krank sind, gibt es den berühmten Krankenschein oder eine Chipkarte.

Die verschafft uns für kurze Zeit zusätzlich bezahlten Urlaub, den Arzt, das Krankenhaus und wer hätte es gedacht, die passende Versicherung. Die versichert uns allerdings ausnahmsweise nichts, sondern sorgt lediglich dafür, dass wir immer schön auf der vorgegebenen Krankheitswelle mitschwimmen. Alternative Heilmethoden werden überwiegend nicht versichert. So sind die hier tätigen Schachspieler versichert, dass ihnen so schnell keine Figur abhanden kommt. Und wie im anderen Fall spielt das Geschäft mit der Angst hier ein besonders grosse Rolle.

"Wenn..., dann...", doziert ein vertrauenerweckender Arzt dem Patienten, der sich in der Software seines Laptops besser auskennt als in seinem eigenen Körper. Eine gehörige Portion Angstmache, und die Figur läuft so wie es die Schachspieler der Pharmaindustrie und Kliniken, Arztpraxen, Facharztpraxen und sonstigen Therapieeinrichtungen wollen.

Vollkommen unfrei und angstbesetzt, Lebensqualität und somit Bedürfnisbefriedigung zu verlieren, rennt der Patient auf dem Schachbrett, wie er rennen soll, damit das System funktioniert. Der Patient wird von Diagnostik zu Diagnostik, von einem Medikament zum anderen gespielt, bis alle gehörig verdient haben. Die Nebenwirkungen der Medikamente schaffen die Voraussetzungen, dass er als Patient, als Kranker, nicht abhanden kommt. Sollte er aus Versehen gesund werden, wird man ihn durch entsprechend präparierte Nahrungsketten, mit denen er sich krank isst, schon bald wieder da haben, wo man ihn haben will. Nämlich im Wartezimmer der Arztpraxis.

Sie wollen doch nicht im Ernst behaupten, dass für die breite Masse in Supermärkten angebotene Lebensmittel und was uns als konsum- und essenswert aufgetischt wird, gesundheitsfördernd ist?

Ist nicht schon längst bewiesen, dass ein grosser Teil der Krankheiten von falscher Ernährung stammt? Genau diese falsche Ernährung wird uns in millionenteuren Werbekampagnen, die auch wir wiederum bezahlen, als gut und richtig angepriesen.

Wenn Sie glauben, dass alle nur unser Bestes wollen, dann glauben Sie es weiter. Ich sage Ihnen, dass alle nur unser Geld wollen. Ob wir krank oder gesund sind, ist zweitrangig bzw. krank bleiben im erträglichen Masse sogar vorrangig, denn was würden Ärzte, Pharmaindustrie etc. tun, wenn alle gesund wären?

Wir haben so zu leben, wie wir leben sollen.

Das System muss funktionieren, damit die Schachspieler zu dem kommen, was sie wollen - nämlich Geld und Macht. Wir leben nicht, sondern wir werden gelebt.


Diese (Schein-)Welt hat ein Problem - die Lüge

Stellen Sie sich vor, keiner würde lügen. Unvorstellbar? Unmöglich?
Zunächst, ja.

Doch gehen wir einfach einmal davon aus, es wäre so.

Was wäre die Folge ?

Jeder hätte Vertrauen zu Jedem.
Jeder könnte sich auf Jeden verlassen.

Wäre dies eine Welt, in der Sie leben möchten? Dann beginnen Sie heute damit.

Aber Vorsicht!

In der Wahrheit zu leben, kann ganz schön anstrengend werden und mit Nachteilen verbunden sein. Würden Sie das in Kauf nehmen?

Ich sage Ihnen, es lohnt sich, denn die Wahrheit ist das Ziel.


Welche Ängste kriegt der heutige Erdenbürger, wenn er in die innere Welt fällt, wo die lärmenden Stimmen verstummen?

Wir merken, dass wir allein sind, mit unseren Ängsten, negativen Gefühlen, dem Lärm unserer Gedanken. Wenn wir nach Innen gehen, merken wir erst unser Gefängnis und dies muss man zuerst lernen zu ertragen. Man muss lernen einen Schritt zurück zu gehen und dies alles einfach neutral zu betrachten.

Der nächste Schritt ist die Entdeckung des, in unseren Gedanken, tief verborgenen Inneren und dieses wahr zu nehmen.

Es geht nicht darum stundenlang zu meditieren und Mantras herunterzuleiern. Wie sagte doch der Mönch Matthieu Ricard:
"Meditation heisst nicht unter einem Mangobaum zu sitzen und eine schöne Zeit zu haben."
Es sei alles andere als Entspannung.
"Es geht um tiefe Veränderung deines Seins. Auf lange Sicht wird man eine andere Person."

Dies beinhaltet auch das freie Denken und die Bereitschaft sich seinen eigenen, individuellen Weg zu schaffen.


Es geht darum, die Erfahrung zu machen, dass Gefühle und Gedanken mit denen man sich identifiziert, von Ihrem eigenen Inneren beobachtbar sind. Diese Erfahrung bewirkt, dass man im Laufe der Zeit auch Gefühle und Gedanken aus dem Alltag als "Erfahrung" verbucht und sich nicht mehr im Sinne der Volltrance dafür hält. Es bedeutet nicht, dass man die Gedanken und Gefühle nicht mehr erleben darf oder kann. Es ist nur so, dass man nicht mehr darin verstrickt ist und keinen Ausweg aus all dem Chaos findet. Es sortiert sich so zu sagen. Es verliert die Brisanz. Es distanziert sich. Man ist FREI.

Meditation.

Angeblich haben wird keine Zeit mehr dazu. Wir haben ja nicht mal mehr Zeit uns Gedanken über diese Welt oder das System, in dem wir leben, zu machen. Arbeit, Kinder, Hausputz, Kochen, usw. Nicht zu vergessen, das Fernsehen. Sonst kann man ja mit den anderen Gehirngewaschenen nicht mehr mithalten. Wie lange sehen sie fern? Könnte man nicht die Hälfte der Fernsehzeit zum Meditieren nützen? Oder beim Kochen, Joggen usw. kann man hervorragend meditieren.

Meditieren heisst nicht, eine Kerze stundenlang zu betrachten, oder geführte Phantasien in schmerzhaften Stellungen zu machen. Meditieren kann man im Sitzen, stehen oder gehen. Aber auch Meditation ist heutzutage schon so verfälscht durch die Methoden des Systems, dass es schwierig ist, wirklich jemanden zu finden, der Meditieren richtig lehrt.

Uns bleibt also nur übrig es selbst in die Hand nehmen. Der Anfang ist gemacht, wenn man, mehr oder weniger, die Matrix (Gehirnwäsche) verstanden hat. Aber bedenken sie, das Aufwachen kann Schmerzen erzeugen. Plötzlich bemerkt man, in welchem Gefängnis wir uns durch die Gehirnwäsche befinden.

Es gibt keinen universellen Weg, wie Religionen, Sekten und Gurus. Es nur den Weg, den man sich selbst und individuell zuschneidert. Auch hat es keinen Sinn auf einen Messias zu warten. Wenn ein Messias kommt, kann ich garantieren, dass er von den Manipulierern in die Matrix gesetzt wurde. Lassen sie sich auch davon bitte nicht blenden.

Ich komme nun zum letzten Begriff, der leider von der Matrix bereits ziemlich "abgegriffen" wurde.

Die Liebe.

Zwei Definitionen der Liebe möchte ich hier auszugsweise zitieren. Zwei Definitionen von vielen, die alles enthalten:

"Liebe ist ... langmütig und freundlich, Liebe eifert nicht. Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht, sie stellt sich nicht ungebärdig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern. Sie rechnet das Böse nicht, sie erfreut sich nicht der Ungerechtigkeit. Sie erfreut sich aber der Wahrheit, sie verträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles, Liebe hört nimmer auf."

"Liebe ist in sich höchst uneigennützig. Sie ist voll Demut, ist tätig, ist voll
Geduld und Erbarmung. Sie fällt niemals jemandem unnötig zur Last und duldet alles gern. Sie hat kein Wohlgefallen an der Not ihres Nächsten, aber ihre rastlose Mühe ist, dass sie helfe jedermann, der einer Hilfe bedarf."


Soviel zur Definition der Liebe. Hervorheben muss ich, dass eine strikte Trennung zwischen Liebe und Lust erfolgen sollte. Lust ist keine Liebe, sondern Lust ist ein zumindest teilweise egoistisch motiviertes Verhalten.

Liebe ist selbstlos und beansprucht keinen Vorteil aus dem Handeln. Zu lieben und Liebe zu leben kann oft sehr belastend sein, wenn diese im richtigen Sinn praktiziert wird. So bedarf Liebe, welche als alleiniges geistiges Wesen blind ist, unbedingt der Führung durch die Weisheit. Liebe, die nur aus der alleinigen Liebemotivation heraus handelt, kann gefährlich, vernichtend und zerstörend sein. Erst das Zusammenwirken von Liebe und Weisheit führt zu sinnvollem Handeln.

Liebe bedeutet keinesfalls alles zu tun, was andere von uns erbitten. Dies wird besonders in der Erziehung unserer Kinder deutlich. Liebe bedingt, aus der Weisheit heraus auch Wünsche zu verweigern um sinnvolle Ergebnisse zu erzielen.

Liebe und deren Handeln sollten ausnahmslos in den Grenzen der geistigen Ordnung erfolgen. So ist ein Handeln aus Liebe, das jedoch gegen Grundsätze der Wahrheit verstösst, nicht erlaubt. Lüge, Betrug, Täuschung, Heuchelei und Verschaffung materieller Vorteile über das lebensnotwendige Mass hinaus können niemals Werkzeuge der Liebe sein.

Ich spreche nicht von der Liebe, die uns zu einem nützlichen Werkzeug der Matrix macht.

Diese propagierte Liebe macht uns zu Sklaven, die immer herumrennen müssen, um überall was Gutes zu tun. Dies ist wiederum nur eine Ablenkung.

Wahre Liebe befindet sich dort, wo es weder das Gute noch das Böse gibt.


Es ist DAS GLEICHGEWICHT. Dieses Gleichgewicht zu erreichen, ist relativ einfach, aber halten sie mal die Balance.

Kleines Beispiel:

Anrufer: Hi, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichem Rechner installieren. Es heisst "Liebe". Was soll ich denn da als Erstes machen?

Hotline: Auf ihrer Festplatte gibt es eine Partition HERZ. Haben Sie die?

Anrufer: Ach so, das ist der Trick! Ich hab's immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Ich probier das mal ... Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline: Machen Sie den Taskmanager auf und gucken unter Prozesse nach.

Anrufer: alte_verletzungen.exe, groll.com, geiz.com, ablehnung.exe, lauter so ein Zeug. Vor allem hass.exe - boah, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline: Kein Problem. "LIEBE" wird vieles davon automatisch aus ihrem Betriebssystem löschen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme stören. alte_verletzungen.exe und geiz.com müssen Sie aber selbst vollständig löschen!

Anrufer: Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all diese Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?

Hotline: Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/Verzeihung. Das lassen Sie so oft laufen, bis geiz.com und alte_verletzungen.exe raus sind.

Anrufer: Na gut, wenns sein muss. "LIEBE" ist mir einfach so sehr empfohlen worden, das Ding will ich unbedingt haben! Oje, >>Error 490 - Programm läuft nicht auf internen Komponenten.<< Was soll denn das?

Hotline: Ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, dass "LIEBE" für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen. Ich sag's mal so: Sie müssen zunächst ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann!

Anrufer: Hä?

Hotline: Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer: Ja, hab ich!

Hotline: Wunderbar, klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner MEIN HERZ, und zwar: selbstvergebung.doc, selbstschätzung.doc und güte.txt. Ausserdem bitte selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen!

Anrufer: Wow, LIEBE installiert sich schon!

Hotline: Das ist gut. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder selbst lädt, solange ihre HERZ-Festplatte läuft. Sehen Sie die?

Anrufer: Seh ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Hotline: Ja, aber denken Sie daran, das Sie nur die Basisversion installiert haben. Sie müssen sich mit anderen HERZEN vernetzen für die Upgrades.

Anrufer: Klasse, mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf dem Bildschirm läuft lächeln.mpeg. wärme.exe, friede.exe und zufriedenheit.doc sind jetzt im Speicher!

Hotline: Fein, damit ist LIEBE installiert und läuft ab sofort!

Anrufer: Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer, stimmts?

Hotline lachend: Nein, LIEBE ist Freeware! Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen. Die Leute verbreiten es weiter und ich wette, dass Sie dann von den vielen neuen Modulen noch mehr zurückbekommen!

Anrufer: Gebongt, will ich gerne machen. Vielen Dank für die Hilfe!


Die fünf Grundsäulen des Lebens.

Für ein menschenwürdiges Leben gibt es fünf Grundsäulen, deren Verwirklichung neben notwendiger materieller Voraussetzungen, unabdingbar notwendig sind.
  • Ruhe - Es gibt in der Natur kein störendes Geräusch. Die einzigen störenden Geräusche können Menschen und von ihnen geschaffene Dinge erzeugen.
  • Aufgeregtheiten und Wichtigtuerei gibt es ebenfalls nur bei und unter Menschen. Beobachten Sie mal, wie wichtig manche Menschen und deren Interessen, Tun oder Lassen sind und wie wichtig diese Tage oder Monate später sind.
  • Eine entsetzliche Krankheit unserer Gesellschaft ist die Meinung ständig erreichbar sein zu müssen. Wir sind so entsetzlich wichtig geworden und sind doch so unwichtig. Das Universum schüttelt nur noch den Kopf über diese wichtigen und doch so unwichtigen Menschen auf dem Planet Erde.
  • Nichts was Menschen als Leistung sehen ist wirklich Leistung im geistigen Sinne und vergänglich unnütz. 
  • Die einzigen Leistungen die Menschen erbringen können sind Liebe und Wahrheit.
Vieles habe ich aus verschiedenen Quellen kopiert und nach meinem Wissen und meinen eigenen Erfahrungen verbessert.


Author: Hans Rapold
Bild: http://picphotos.net/
Publiziert: 8. Februar 2017

 

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