Rundumblick durch die Finanzwelt

Nicht nur an den Finanzmärkten wird Sicherheit suggeriert, wo gar keine mehr da ist. Das alles funktioniert nur, weil immer noch viele daran glauben.



Was ist wo los?

Ölpreise:

Blicke ich auf die aktuellen Ölpreisnotierungen seit Anfang Dezember 2016, so sehe ich eine langweilige Seitwärtsbewegung zwischen 48 und 58 USD für das Barrel der Sorte Crude Brent North Sea. Warum ist das so? Hat man den Ölhahn jetzt genau so eingestellt, daß ein Gleichgewicht der Angebots- und Nachfragekräfte herrscht? Ich denke, das ist weniger der Fall. Man will Ruhe an der Ölfront. Die Preise werden schliesslich nicht in den Ölförderländern wie beispielsweise im Nahen oder Mittleren Osten gemacht, sondern an den Warenterminmärkten in den USA. Es scheint im Moment ein Niveau zu sein mit dem alle zufrieden sind. Warum? Weil man mit anderen, wichtigeren und brisanteren Dingen zu tun hat. Bei solchen Entwicklungen verschwinden auch die sogenannten Experten (die den Zuschauer, Zuhörer oder Leser nur allzu gern beeinflussen und manipulieren) von den Bildschirmoberflächen. Die werden gerade nicht gebraucht. Diese Experten braucht man nur als neutrale Frontmänner um die Massen der Sklaven unwissend zu halten. Wenn daher die nächste starke Bewegung in den Ölmarkt kommt wird es ungeheuer spannend.

Fazit: Der Ölmarkt wird von aussen stabilisiert und ist in Warte- bzw. Ausbruchsstellung!

Edelmetallpreise:

Die Gold- und Silberpreise werden (aktuell und wie immer) ebenfalls in Zaum gehalten. Über 1.260 USD lässt man den Preis für die Unze Gold nicht steigen, bei Silber ist es ein Preis von 18,50 USD für die Unze. Seit Weihnachten 2016 hat man die Notierungen ganz langsam ansteigen lassen um jetzt mit "voller Gewalt urplötzlich" mit Terminkontrakten auf die Preise zu drücken. Dieses Spielchen geht schon so lange, dass mich mein Zeitgefühl dafür verlassen hat, über welchen Zeitraum es schon so geht? Ein Test der 1.200 USD und 17 USD-Marke sollte kommen.

Es wird Routine und wer diesen Mechanismus näher kennt, kann sich auch die Zeit lassen abzuwarten und im Drückungszyklus günstig einkaufen. Damit meine ich richtiges, physisches Gold zum Anfassen und keine Elektro-Terminkontrakte oder sonstigen Papierversprechungen auf physische Auslieferung wie ETFs oder Papier- oder Elektroderivate.

Fazit: Die Edelmetallpreise werden manipuliert gedrückt. Ich denke, kurz vor dem Systemzusammenbruch werden wir bereits stark steigende Edelmetallnotierungen als Hinweis und Bestätigung für die Wissenden sehen.

Währungen/Devisen:

Mit der EURO-Währungsentwicklung dürften die Stabilisierer ordentlich zu tun haben. Seit Januar 2015 bewegt sich die EUR/USD-Notierung zwischen 1,05 und 1,15 USD. Das ist verdächtig lange, da wird wohl nachgeholfen. Manchmal schiesst die Notierung darüber hinaus oder hinunter. Das wird dann generös (innerhalb ein paar Tagen) reguliert. Schon allein dieser 26-monatige Zeitraum spricht Bände wie wichtig diese Notierung ist. Obwohl es keine Rolle spielt, ob man wie in diesem Fall Not-Einheiten in Elends-Einheiten notiert oder umgekehrt. Für den Beobachter ist nur wichtig, dass hier durchaus Grosses vor sich geht, auch wenn es langweilig erscheint. Denn steigen tut der EUR auch nicht, er ist wie festgefahren in diesem Korridor.

Richtige Angst scheint man beim Schweizer Franken zu haben. Unter 1,06 CHF für einen EUR darf die Notierung nicht gehen, sonst ist man schnell bei 1,00 CHF und wenn man Pech hat bei 0,90 CHF. Das würde teuer werden für die Schweizer Notenbanker. Ein paar hundert Milliarden Fremdwährungen hat man schon im Bestand, die dann im Wert schnell sinken würden. Für den Schweizer Steuerzahler wären hohe Milliardenverluste drin.

Dass man an den Märkten über die Nachrichten mit Angst arbeitet versteht sich selbst. Wenn es nach den Mainstream-Nachrichten VOR dem BREXIT gegangen wäre, müsste das Britische Pfund seitdem schon lange dahinsiechen. Aber weit gefehlt. Bei für die Briten exportunterstützenden günstigen 0,87 GBP pro EUR ist das GBP im Moment äusserst lebendig. Angstmanipulationen der unwissenden Sklaven würde ich das nennen. Das Britische Pfund scheint schützende Hände zu haben.

Gerne schaue ich auch auf die Notierungen des australischen und neuseeländischen Dollar zum EUR. Diese haben sich die letzten Wochen bei 1,37 EURAUD und 1,46 EURNZD verdächtig stark gemacht. Bevor sie aber noch stärker werden konnten, hat man die beiden ausgebremst. Ruckartig über Nacht zogen die Preise plötzlich an. Nach ein paar Tagen war man bei beruhigenden 1,41 AUD und 1,53 NZD für den EUR angelangt. Diese regulierenden Eingriffe sind charttechnisch so offensichtlich, dass es nicht einmal mehr stinkt.

Es zählt nur der US-Dollar

All das ist aber zweite Reihe, denn um die Quotierungen gegen EUR geht es nur sekundär. Primär geht es darum, wie der USD gegen den einzelnen Rest der Weltwährungen notiert. Hier sitzen die Herrschaften und Steuermänner an den wichtigen Hebeln. "Cross-Rate-Management" nenne ich das. Denn erst wenn die USD-Quotierung den Vorstellungen der Marktstrategen entspricht, ist die Devisenwelt in Ordnung. Man kann also den EUR nicht gegen den Schweizer Franken fallen lassen, ohne dass es einen Ausgleich über den USD gibt. Die EURCHF-Notierung ist zweitrangig. Dieser Kurs (EURCHF) wird über USDEUR und USDCHF gemacht.

Wer weltpolitisch nicht spurt, der wird "gespurt". Das hat man mit der türkischen Lira in den letzten Wochen und Monaten gemacht. Der Kurs des USD gegenüber der YTL stieg bis auf einen Höchstkurs von 3,92 YTL im Februar 2017 von 2,90 YTL im September 2016 an. Ein starkes exemplarisches Stück. Das tut wirklich weh, mit Verzögerung wird das auf die türkische Bevölkerung durchschlagen. Das weiss auch Präsident Recep Erdoğan und das politische Nervenkostüm wird daher dünner und das Zeitfenster enger. "In der Spur" könnten auch Kurse von 4,20 YTL liegen. Die Konsequenzen spüren die deutschen Politiker bereits. Auch wenn die wenigsten die Währungsentwickliung und deren Auswirkungen damit in Verbindung bringen.

Hier wird der USD-Effekt einfach deutlich. Da sich die EURUSD-Notierung "kaum" bewegt, steigt auch die Notierung von EURYTL im Zuge der USD-Bewegung von 3,30 auf 4,15 EURYTL in besagtem Zeitraum an. Die türkische Währung verliert deutlich bis massiv (wie Sie wollen!) an Wert. Es gibt nur einen Nutzniesser: nämlich den, der die Macht über die globale Hauptwährung USD hat. Nämlich die USA. Mit 20 Billionen USD amerikanischen Staatsschulden ist der USD zwar eine Bananenwährung. Das kümmert aber (wie gewohnt) fast niemand, solange die Bananen-Schulden anderer Staaten im Verhältnis genauso hoch oder höher sind.

Fazit: Solange es den US-Dollar gibt, kann man einen Wert für jede andere Währung oder eine Staude Bananen gegen USD festsetzen. Alle übrigen globalen Währungen stehen unter der Fuchtel und Kontrolle des USD. Mittlerweile denke ich, dass viele Währungen dieser Welt im Zuge einer gewissen stark vorangetriebenen Globalisierung US-Dollar-gedeckt sind. Wer amerikanische Staatsanleihen kauft, deckt die Währung. Niemand hat diese Umstrukturierung gemerkt, die Sklaven schon gar nicht. Man hat es eilig den US-Dollar global stärker werden zu lassen. Als Währungswaffe ist er immer äusserst gefährlich wie das Beispiel Türkei eindrucksvoll zeigt.

Aktienmärkte:

Das Wort "substanzlos" fällt mir ein, wenn ich an die Aktienmärkte denke. Wo ist da Substanz in einer Aktiengesellschaft, wenn die Weltwirtschaft schrumpft? Die Boomzeiten sind schon lange vorbei. Man rechnet sich schön, wenn beispielsweise die Amazon-Umsätze oder generell die Onlineumsätze steigen. Gleichzeitig machen viele der Einzelhändler um die Ecke zu. Das hat aber noch andere Ursachen. Wo ist da Substanz bei einer börsennotierten Aktiengesellschaft? Wo hat ein Lifestyleproduzent wie Puma oder Adidas Substanz? Oder noch besser: Wo hat die Deutsche Bank noch Substanz, wo die Commerzbank? Die Versorger haben viel Atomschrottsubstanz, die teuer wird. Deshalb hat man die Risiken dieser Substanz ausgelagert und schlauerweise an die Börse gebracht und an die Aktionäre weitergegeben. Vielleicht haben die Versorger noch Stromnetzsubstanz wie die Deutsche Telekom mit ihrem Telefonnetz? Wenn da nicht der starke Wettbewerb wäre. Automobilhersteller haben Leasing-Substanz, da sich der Sklave und Normalbürger die überteuerten High-Tech-Kisten nicht leisten kann oder will. Immobilien-AGs haben solange hohe Substanz, wie die Immobilienpreise hoch sind. Schon die renommierten Aktiengesellschaften mögen nicht alle Substanz haben. Wie mag es wohl auf den unteren Ebenen ausschauen? Nicht vergessen möchte ich noch die Werbe- oder Marketingsubstanz wie bei Facebook, Twitter und dem börsennotierten Social-Media-Kram, der ausser substanzlosen Luftnummern nichts Handfestes produziert. Lügen-, Schweige- oder Verwirrungssubstanz haben noch Medienfirmen. Doch davon sind die wenigsten an der Börse notiert. Vor allem nicht in Deutschland.

Natürlich gibt es noch die Gewinnerwartungen, die sich in steigenden Aktienkursen niederschlagen können. Im Moment scheinen sich diese zurückgezogen zu haben.

Stellt sich also die Frage, wieviel Substanz der deutsche Aktienmarkt und der DAX hat? Viel scheint es nicht zu sein. Wäre Substanz da, würden die Kurse dynamisch und erträglich ansteigen. Tun sie aber nicht. Man hievt die Kurse und die Indexnotierungen nach oben über die Terminkontrakte. Beim Blick auf einen Candlestick-Chart sieht man gleich, das man zu ausgewählten Tageszeiten den wichtigen DAX-Future als Aktienbarometer für den DAX-Index nach oben zieht. Das dauert nicht lange wenn die Umsätze dünn und die Zeiten günstig sind. Dann passiert nichts, weil die Anleger dem Markt nicht trauen und die Kurse steigen nicht mehr an. Die Kontrolleure müssen nur aufpassen, daß der Markt über den Future nicht "abrutscht" oder gar "absäuft". Was in einem substanzlosen Markt schnell geschehen kann. Im Moment geht es um die 12.000er Marke. Irgendetwas stimmt nicht, denn zwei meiner Chart-Indikatoren laufen schon seit Wochen nach unten und der Markt steigt trotzdem. Das passt nicht zusammen. So wird der eine oder andere Markteingriff dann doch auf ungewöhnliche Weise sichtbar.

Der amerikanische S&P500-Index verhält sich da etwas anders. Hier geht es in Tippelschritten ganz langsam aufwärts. Mit dieser Taktik ist man mittlerweile bei 2.400 Punkten angelangt. Das suggeriert zumindest Substanz und der Anleger hat ein gutes Gefühl wenn es langsam aufwärts geht. Belohnt wird dieses Gefühl dann meist mit einem Ausbruch nach oben. Bei 500 Titeln im Index kommt es aber darauf an, ob diese Tippelschritt-Bewegung von der breiten Masse oder nur von einzelnen Titeln gemacht wird? Es ist schwierig zu beurteilen. Auf dem aktuellen Niveau sind allerdings neue historische Indexhöchstnotierungen erreicht. Das bedeutet eine Menge unrealisierter Kursgewinne für die Anleger und eine Menge Risiken. Im Fall der Fälle wollen die Kursgewinne schnell realisiert werden. Bei technisch bedingt schnell nachgebenden Kursnotierungen übrigens.

Ich meine, eine unbestimmte Angstwolke schwebt über den globalen Aktienmärkten

Wir leben auch in neuen, sich schnell verändernden Zeiten mit neuen Merkmalen, aussergewöhnlichen Umständen und Entwicklungen und Ungewissheiten. Während man aktuell in den alternativen Medien schon über den "optimalen" Explosionsort einer Atombombe über New York City und der Wall Street diskutiert oder über einen Terrorangriff per Flugzeug spekuliert, liest man davon in den deutschen Mainstreammedien noch nichts. Aber die MSM sind zu den Massenmedien der Sklaven verkommen. Wer die substanzvolle Wahrheit sucht wird aber im Internet schnell fündig. Die Manipulationen der MSM sind vielfältig, das hat natürlich Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Fazit: über den globalen Aktienmärkten schwebt das Damoklesschwert erwarteten Terrors und der globalen gesellschaftlichen und politischen Neuordnung, welches "ereignisorientiert" niedergehen wird. Als Anleger in diesen Märkten sollte man sich eine Frage stellen: "Warum vertraut man diesen Märkten in dieser Situation beispielsweise noch die langfristig angelegte Altersversorgung an?"

Rentenmärkte:

Die wahre substanzielle Macht geht von den Rentenmärkten aus. Es ist Wahnsinn und Lachnummer zugleich. Jedes festverzinsliche Wertpapier ist im Gegenzug eine Schuld. Irgendwann ist stets ein Volumen erreicht, bei dem die Schulden nie zurückgezahlt werden können, sondern nur noch verlängert werden (müssen). In "modernen Zeiten" wie diesen verliert man irgendwann den Bezug zu den genauen Zahlen. Sind es jetzt Billionen (1.000 Milliarden) oder gar Billiarden (1.000 Billionen), die in festverzinslichen Papieren und deren Derivaten wie Zinsswaps auf dieser Welt herumirren? Angesichts dieser Summen im Vergleich zu einem durchschnittlichen monatlichen Haushaltseinkommen ist das auch egal. Wie konnte sich das alles entwickeln in den letzten 10, 20 oder 30 Jahren? Werden Sie da nicht misstrauisch oder argwöhnisch, wenn ihre Altersversorgung über ihre Kapitallebensversicherungen in diesen verrückten und wild gewordenen Märkten steckt? Dass die Europäische Zentralbank manchmal 60, manchmal 80 Milliarden Euro monatlich von diesem Festverzinslichen-Schrott aufkauft stört Sie nicht? Ich weiss, es ist doch sicher weil es die EZB macht. Wenn Sie sich da nicht irren! Schrott bleibt Schrott. Ob unrückzahlbarer, festverzinslicher Triple-AAA-Staatsanleihenschrott aus Deutschland oder unrückzahlbarer Festverzinslichen-CCC-Staatsanleihenschrott aus Griechenland. Es bleibt gerateter Schrott (Junk). Es wird definitiv an den Rentenmärken Geldschrott in allen Varianten gehandelt. Wer den bekannten Geldanlagen für die Sklavenrasse vertraut wird die Erfahrung machen, dass diese Geldanlagen systembedingt geschrottet werden. Das ist heute die einzige Garantie und Sicherheit die es gibt. Alle anderen Sicherheitsversprechungen sind nichts wert. So etwas kann man heutzutage auch "Fake-Bond" nennen.

Fazit: Beim nächsten schnellen Zins- bzw. Renditeanstieg wackelt das System ganz gewaltig aufgrund der eintretenden Kursrückgänge bzw. Kursverluste bei festverzinslichen Wertpapieren. Verstärkende Effekte aus dem Derivatebereich werden bei Klarheit über die vollzogene Zinswende hinzukommen und diese wiederum anheizen.

Seit Anfang März 2017 gibt es einen erneuten Schub in Richtung höhere Zinsen und niedrigeren Kursen bei langlaufenden Staatsanleihen aus den grössten Eurozonenländern Deutschland, Frankreich und Italien. Die Bewegung nimmt wieder Fahrt auf. Es bleibt äusserst spannend.

Immobilien:

Wer etwas auf sich hält in der Finanzbranche sagt grosspotzig. "Die Märkte müssen atmen". Bei den Immobilienpreisen in Deutschland würde ein Mediziner beispielsweise von einem "Emphysem" sprechen. Damit meint man, es ist zuviel Luft oder Gas im Gewebe, speziell im Lungengewebe. Dann kommt es zu einer Überblähung des Systems. Das ist hier im Land bei den Immobilienpreisen genauso. Es ist zuviel Geld im Immobilien-System. Es ist überbläht, die Preise sind zu hoch, es hat sich eine Blase gebildet. Ein Lungenemphysem bildet sich gewöhnlicherweise nicht zurück (hat aber äusserst bedrohliche Konsequenzen), eine Immobilienblase schon. Dazu genügt im medizinischen Sinne eine Ruptur, also ein Riss, dann werden die Immobilienpreissteigerungserwartungen schnell abgelassen. Die Blase platzt, die Preise "normalisieren" sich und die Zinsen erreichen wieder das langfristige Normalniveau. In diesem Fall müssten die Zinsen in der Eurozone steigen.

Immobilienblasen haben manipulative Elemente. Geschickte Immobilienhändler wissen die richtigen Argumente im Verhandlungsgespräch einzusetzen und den Kunden zu überzeugen. Manchmal hilft der Staat mit persönlichen Prämien nach, um die Branchen zu unterstützen. Aber die Zeiten der staatlichen Sparförderung für Einzahlungen auf Bausparverträge sind schon lange vorbei, sollen aber als Manipulationsmittel der Wahl nicht unerwähnt bleiben.

Fazit: Die Substanzlosigkeit selbst der letzten Schrott-Immobilie und der dazugehörigen Höchstpreise ist momentan deutlich sichtbar. Wer innerhalb eines Tages eine Immobilie kauft, ohne diese näher gesehen zu haben, muss Angst haben. Entweder um sein Geld oder vor noch höheren Preisen. Günstige Kredite und Oberkante-Unterlippe-Finanzierungen bergen das Risiko der Sicherheitenanpassung bei Preisrückgängen, welche durch ein auftretendes Überangebot bei Zwangsversteigerungen (aufgrund mangelnder Sicherheiten) die Preise weiter unter Druck setzen wird.

Über mögliche bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen wie aktuell in Frankreich berichtete sogar der Bayernkurier schon im Juli 2016. Wie sich die französischen Immobilienpreise seitdem entwickelt haben war schwer zu recherchieren. Immobilien können allerdings bei kriegsähnlichen Zuständen schwer davon laufen, was sich konsequenterweise negativ auf die Preisentwicklung auswirken sollte.

Die Charts bleiben stumm und die Nachrichten sprechen für sich

Wenn Charts schreien könnten, könnte der Chartverlaufsbeobachter diese Schreie laut hören. Die Kursverläufe drücken ja nur das aus, was im Hintergrund geschieht. Wer weiss, dass die Apple-Aktie zu den Lieblingsaktien der Schweizerischen Nationalbank gehört, den wundert der Chartverlauf nicht. Und der hohe Kurs auch nicht. Es gibt immer Interessen im Hintergrund und der Chart ist Ausdruck dieser Interessen. Nur werden entweder beim genaueren Hinsehen und bei Kenntnis der entsprechenden Hintergrundinformationen und Nachrichten die Manipulationen im Chart sichtbar und stimmig. Der Kursverlauf könnte diese sofort erklären.

Gaukler überall

Es sind mittlerweile so viele merkwürdige Eingriffe und Ausdrücke davon geworden, dass man den grossen Zusammenhang leichter erkennen kann. Dieses Finanzsystem im am Ende. Eine Grundlage dieser Existenz ist das massenhafte Erzeugen von weiterem Geld, also illusionistischen Geldeinheiten. Die Sklaven vertrauen diesen Geldheiten noch. Daraus resultiert, dass man Kursrückgänge beispielsweise im Aktienmarkt nicht zulässt. Stattdessen hievt man die Märkte in bestimmten Phasen stückchenweise nach oben. Bei den Festverzinslichen kauft die EZB die Papiere auf. Eine heile Finanzwelt wird uns vorgegaukelt, die keine mehr ist.

Nicht ohne einen Plan

Dahinter steckt strategisches Vorgehen, steckt ein Plan. Nicht nur an den Finanzmärkten wird Sicherheit suggeriert, wo gar keine mehr da ist. Das alles funktioniert nur, weil immer noch viele daran glauben. Aber die Zweifler mit dem gesunden Menschenverstand werden immer mehr. Eigenes Handeln ist angesagt, bevor das System dicht macht und zusammenbricht. "Bis jetzt ist es noch gut gegangen", dieser Satz dient gerne als Beruhigungspille. Was aber, wenn morgen schon heute ist? Dann ist es auf jeden Fall zu spät. Aber auch die Manipulationen an den internationalen Finanzmärkten sind dann Geschichte. Und die Welt wird sich schlagartig schnell ändern.



Author: "Finanzleak"
Bild: http://www.planung-analyse.de/
Publiziert: 24. März 2017

 

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