Randbemerkungen eines Insassen aus der Irrenanstalt Deutschland


Man sollte eben nicht alles sagen, was man weiss, aber wissen, was man sagt.

Der Narrenturm im 9. Wiener Bezirk - Von Gryffindor - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1139500

So meinte ein wichtiger Weltverbesserer, "Wer was Ordentliches gelernt hat, brauche keine drei Minijobs ..."


Das klingt so, als ob jemand Kuchen kaufen sollte, wenn es nicht für teure Brötchen reicht. Und Altersarmut ist ohnehin eine Verschwörungstheorie, denn wo füttern im Park die Enten schon die Rentner? Na, sehen Sie!

Wenn man die Probleme einfach ignoriert, sind sie auch nicht da. Was haben Sie denn?

Wie sagte neulich der deutsche Finanzminister? "Die Entwicklung im italienischen Bankensystem geht in die richtige Richtung."
Indem ein Staat den verbliebenen Steuerzahlern viele Milliarden klaut, um sie dann in diesen tiefen Fässern ohne Boden zu versenken. Da bleibt eben nichts übrig. Basta!

Unterdessen ist der Aufschwung über sich selbst gestolpert und der DAX gleich hinterher.

Dass Aktien alternativlos sind, gilt heute nicht mehr als Meinung, sondern als Fakt. Dennoch geht es uns so gut wie noch nie, sagen führende Meinungs-Experten in den Quasselshows. Zahlen und Fakten sind heute ohnehin reine Auslegungssache. Es kommt nicht darauf an, ob etwas stimmt, sondern ob es geglaubt wird.

Glücklicherweise haben wir nicht nur eine immer grössere Vertiefung der europäischen Schuldenunion, sondern auch mehr Überwachungsgesetze.

Nichts bleibt dem Zufall überlassen , schon gar keine ungefilterte Meinung. Laut offizieller Meinung leben wir in der besten aller Welten, in der uns nur die paar Billionen an Schulden erdrücken, weshalb ja die Zinsen jetzt so tief stehen.

Apropos, am Anleihemarkt gab es einen „Panikmoment“.

Jedenfalls sagte man das, als die Rendite für zehnjährige deutsche Schuldtitel über 0,5 (!) Prozent anstieg. Von blankem Entsetzen war die Rede, was mich an meine erste Fahrstunde erinnerte, als ich in den zweiten Gang hochschaltete und die Tachonadel plötzlich mehr als 15 km/h anzeigte. Was passiert bei einem oder zwei Prozent?

Nun ja wir werden es erleben. Wir sind ja live dabei.

Ich möchte Ihnen noch einen Tip zum Dax geben. Behalten Sie bitte die 12220 Punktemarkte im Auge. Sollte diese nicht halten, werden so einige Ihr blaues Wunder erleben.

Kommen wir noch mal kurz zum Irrenhaus zurück liebe Leserinnen und Leser.

Haben Sie schon gehört? Merkel gibt den G20-Gipfel als Erfolg aus! Nun ja, man hat sie auf dem Treffen weder gelyncht noch als Hexe verbrannt. Insofern war das durchaus ein Erfolg. Und weil Helmut Kohl ihr in acht Jahren als Ministerin beigebracht hat, mit Messer und Gabel zu essen, ist Merkel beim Festbankett nicht weiter aufgefallen.

Nach all den Jahren des Bauens war sogar die Elbphilharmonie für die internationalen Besucher fertig geworden. Donald Trump fand einen Staatsbesuch, bei dem er seine Frau aus Sicherheitsgründen wegsperren musste, überaus bemerkenswert. Und Sultan Erdogan der Allmächtige, gepriesen sei sein Name, konnte sich davon überzeugen, wie ruhig und sicher doch die Türkei ist. Leider hat er daraus nicht den Schluss gezogen, seine Landsleute aus Merkeldeutschland zu evakuieren.

Zurücktreten wegen Unfähigkeit? Kein Gedanke!

Sie haben doch alles richtig gemacht, die Herren an der Spitze. Wegen der paar Krawalle tritt kein Olaf Scholz zurück. Oder ein Peter Altmaier, der nach eigenem Geständnis mit Scholz bei der Organisation des G20-Desasters zusammengearbeitet hat.

Innenminister Thomas de Maizière beschimpft die linken Krawallmacher als Neonazis, was seinen beschränkten Erkenntnishorizont offenbart. Wären das in Hamburg Neonazis gewesen, Merkel hätte die Bundeswehr gerufen und die NATO-Truppen zur Unterstützung angefordert. Tut mir leid, Thomas, aber das, was für gewöhnlich als Neonazi bezeichnet wird, sind die guten, friedlichen Bürger, aus deren Steuern Dein Gehalt bezahlt wird. Das sind übrigens auch die einzig wahren Antifaschisten, die Eure Kanzlerdiktatur ablehnen.

Zensurminister Heiko Ehrenburg Maas nutzt die Gelegenheit, um mehr Überwachung zu fordern.

Was soll eine europaweite Extremistendatei denn bei offenen Grenzen bringen? Das bisschen Kontrolle im Vorfeld des G20 hat dazu geführt, dass 673 Personen dingfest gemacht werden konnten, die per Haftbefehl gesucht worden sind. Macht doch einfach mal bei der "Roten Flora" das, was Ihr sonst friedlichen Bürgern antut: Sondereinsatzkommando, Türen eintreten, alles hochnehmen, was sich dort aufhält, die Einrichtung demolieren und alle Wertsachen mitnehmen. Damit wäre die Zentrale des Linksmobs beseitigt, das leere Gebäude kann man einreissen und stattdessen ein Heim für "Schutzsuchende" hinstellen.

Die BRD vernachlässigt den Schutz ihrer Bürger, und sie ist auf dem linken Auge nicht nur blind, sondern auch taub.

Unser Bundesadler sieht zur Zeit so aus: In der Mitte ist er vollgestopft wie eine Gans aus den schlimmsten Zeiten der Stopfleber. Den rechten Flügel hat man abgehackt, dafür den linken mit allerlei zusätzlichen Federn gespickt. Den Schnabel hat man abgezwickt, zugebunden und mit einem Maulkorb versehen, und das, was wie ein Turban aussieht, ist ein Kopfverband, da man ihm Teile des Gehirns entfernt hat. Die linke Kralle wurde weichgespült, da ist kein Zugriff möglich. Dafür hat man die rechte Kralle mit Stahlklingen bestückt, damit diese mörderisch zupacken kann. Jeder Tierarzt würde dieser gequälten, flug- und bewegungsunfähigen Kreatur umgehend den Gnadenschuss verpassen. Die herzlosen Bürger dieses Landes wählen trotzdem die Parteien der Tierquäler.
Gerade klopft es an der Tür und eine Krankenschwester kommt herein und meint es wird Zeit für meine Tabletten ...

Something to think about - Einfach zum Nachdenken.


Author: "Finanzleak"
Bild: Der Narrenturm im 9. Wiener Bezirk - Von Gryffindor - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1139500
Publiziert: 14. Juli 2017



Wie gefällt Dir SomethingToThinkAbout? Möchtest Du bei uns einen Artikel veröffentlichen? Emaile uns.
Bitte unterstütze unsere Bemühungen diesen Newsletter interessant zu halten. Wir sind für jede Spende dankbar. Herzlichen Dank im voraus.
Share on Google Plus

0 comments:

Kommentar veröffentlichen